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Die Hartfüssler sind wieder unterwegs
Die Hartfüßler sind wieder unterwegs

 Der Hartfüßler-Trail bietet anspruchsvolle Strecken.
Der Hartfüßler-Trail bietet anspruchsvolle Strecken. FOTO: HartfuesslerTrail e.V.
Saarbrücken. Zum sechsten Mal können Langläufer auf mehreren Strecken die Bergbaugeschichte erleben.

Am Sonntag, 27. August, ist es wieder soweit: Der Hartfüßler-Trail startet in die nächste Runde. Auch in diesem Jahr gilt es für die Teilnehmer, den saarländischen Urwald zu erkunden und die herausfordernden Bergehalden zu bezwingen. Noch sind bei der sechsten Auflage der Veranstaltung einige Plätze frei. Wer sich für die Laufveranstaltung noch anmelden möchte, kann dies im Internet bis zum kommenden Samstag, 19. August, machen.


Angeboten werden Trails — das bedeutet etwa soviel wie Wege — für alle Leistungsstufen. Von der Wanderung über 14 Kilometer, über Läufe durch den Saarkohlewald über 7,5, 14 und 30 Kilometer, bis hin zum Ultratrail über 58 Kilometer. Es erschließen sich markante Orte wie die alten Grubensiedlungen Von der Heydt, Camphausen und Brefeld sowie Fördertürme und ehemalige Produktionsstätten des saarländischen Bergbaus.

Ursprünglich konzipiert, um den Auslauf des saarländischen Bergbaus würdevoll zu begleiten, hat sich der Hartfüßler-Trail zu einer Veranstaltung entwickelt, die zahlreiche Menschen sprichwörtlich „auf die Beine bringt“. Die Strecken nehmen die Läufer mit auf eine Reise durch die saarländische Bergbaugeschichte, teilen die Veranstalter mit.



Dabei hat sich die Natur weite Teile der Bergbaulandschaften zurückerobert und zeigt den Teilnehmern außer bedeutenden Relikten des Bergbaus auch die grüne Seite des Saarlandes. „Sie werden über ehemalige Bergbauflächen und –halden laufen, die wir als RAG Montan Immobilien in Teilen bereits saniert und wieder nutzbar gemacht haben“, bekräftigt Hans-Peter Noll, Vorsitzender der RAG Montan Immobilien. Diese ist auch in diesem Jahr wieder Kooperationspartner.

Der Hartfüßler-Trail ist übrigens Vorreiter in Sachen Nachhaltigkeit. Der CO2-Verbrauch der Veranstaltung wird im Rahmen des Projektes „Wertvoller Wald“ ausgeglichen. Ebenso verzichten die Veranstalter auf die Ausgabe von Einwegbechern. Und in diesem Jahr kommt ein neuer Aspekt hinzu: Das Angebot bei der Verpflegung wird, soweit dies möglich ist, aus regionalen Produkten beziehungsweise aus fairem Handel gedeckt.

Alle Strecken und weitere Informationen sind im Internet unter der Adresse www.hartfuesslertrail.de zu finden.