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Corona: Im Saarland gilt Beherbergungsverbot aus Risikogebieten schon

Corona-Pandemie : Im Saarland gilt Beherbergungsverbot aus Risikogebieten schon

Im Saarland gibt es schon seit Ende Juni ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten.

(dpa) Im Saarland gibt es schon seit Ende Juni ein Beherbergungsverbot für Reisende aus Corona-Risikogebieten. Es sei im Zuge der damals hohen Infektionszahlen nach dem Corona-Ausbruch rund um den Fleischverarbeiter Tönnies im nordrhein-westfälischen Kreis Gütersloh in die saarländische Rechtsverordnung aufgenommen worden, sagte Regierungssprecher Alexander Zeyer am Donnerstag in Saarbrücken. Insofern ändere sich für das Saarland nach der Einigung von Ländern und Bund vom Mittwoch auf ein bundesweites Beherbergungsverbot nichts.

Das Beherbergungsverbot gilt im Saarland nicht für Gäste, die einen ärztlich attestierten negativen Coronatest vorlegen können, der nicht älter als zwei Tage ist. Ausnahmen gibt es unter anderem auch für Personen, deren Aufenthalt zwingend notwendig und unaufschiebbar beruflich oder medizinisch veranlasst ist. Auch Besuche eines engen Familienangehörigen oder Lebenspartners bleiben erlaubt.

Der saarländische Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) hatte sich schon Ende Juni beim Umgang mit Reisenden aus Corona-Risikogebieten für eine „bundesweit einheitliche Verfahrensweise“ stark gemacht. Insofern werde die jetzt angestrebte Einigung begrüßt, sagte Zeyer.

(dpa)