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„Mir sin do“
„Mir sin do“ stellt Sessionsorden vor

Die Gardemädchen Jana Olivier, Laura Bubel, Serena Jost, Kim Urbanczyk und Lara-Sophie Kreis (von links) präsentieren den sehenswerten Sessionsorden der Burbacher Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“.
Die Gardemädchen Jana Olivier, Laura Bubel, Serena Jost, Kim Urbanczyk und Lara-Sophie Kreis (von links) präsentieren den sehenswerten Sessionsorden der Burbacher Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“. FOTO: BeckerBredel
Burbach. Burbacher Karnevalsgesellschaft feiert in dieser Saison ein Jubiläum und nimmt drei neue Senatoren auf. Von Andreas Lang

Die saarländische Wirtschaftsministerin muss den Kopf hinhalten. Und das tut Anke Rehlinger (SPD) sogar gern. Denn so kann Josef Weiß, Präsident der Burbacher Karnevalsgesellschaft „Mir sin do“, ganz exakt mit dem Maßband den Kopfumfang der Politikerin bestimmen. Schließlich soll die jetzt anzufertigende Senatoren-Kappe ganz genau passen. Genauso wie bei Hans-Jürgen Lenhard, Direktor bei der Sparkasse Saarbrücken. Und bei Philipp Mohr, einem angehenden Master-Studenten der Wirtschaftsinformatik und Mitarbeiter bei Pikon Deutschland. Dieses Trio hat die MSD am Donnerstagabend mit dem üblichen Prozedere im Sparkassen-Beratungscenter Burbach aufgenommen.


„Dabei feiern wir ein Jubiläum, denn die MSD ist heute zum 25. Mal in einem solchen Rahmen bei uns zu Gast“, sagte Centerleiter Christian Schmidt in seiner Begrüßung. Er freut sich auch, dass in seinem Hause der Sessionsorden vorgestellt wird: „Der Orden ist für mich ein Gesamtkunstwerk.“ Er ist dem Rosenmontagsumzug gewidmet. Und auch hier feiern die Burbacher Karnevalisten ein Jubiläum. Denn der erste Rosenmontagsumzug ist 50 Jahre her. Zweimal ist der Umzug allerdings ausgefallen, sodass die Burbacher in diesem Jahr den 48. Umzug feiern.

Sinnbildlich für den Zug ist eine schwarze Dampflok zu sehen, an deren Bug die Jubelzahl 50 prangt. Manuela Heitz hat das Motiv erstmals gezeichnet, das eine Firma anschließend auf Blech geprägt hat. Anfang Januar wird die MSD unter anderem Akteure, Freunde und Unterstützer mit dem Sessionsorden auszeichnen. Wer keinen bekommt, hat die Möglichkeit, sich selbst den Orden als Ansteck-Pin fürs Revers zu kaufen. Drei Euro verlangt die MSD dafür und verspricht, das eingenommene Geld für den Rosenmontagsumzug zu verwenden.



Ein paar Appetithappen, die Lust auf die kommenden Sitzungen machen sollen, hatte die MSD auch zu bieten. Da tanzt Juniorenmariechen Serena Jost gekonnt auf dem ungewohnten Parkett der Bank, Präsident Weiß reimt humorig in seiner Figur als „Jupp von Flabbes“, der sich in der jüngsten Episode dem Elferrat angeschlossen hat. Denn: „Die Aawet hann ich nitt erfunn – na unn?“

Da jetzt die Köpfe der Neu-Senatoren exakt vermessen sind, können die Senatoren-Kappen gefertigt werden. Die werden Rehlinger, Lenhard und Mohr dann am Samstag, 19. Januar, im Rahmen des Neujahrsempfangs und Ordensfestes im Bürgerhaus Burbach aufgesetzt. Außerdem werden sie dann mit Senatoren- und Sessionsorden ausgestattet.

Im Bürgerhaus Burbach gibt es demnächst folgende MSD-Veranstaltungen: Samstag, 19. Januar, Neujahrsempfang und Ordensfest. Samstag, 9. Februar, erste Prunk-Kappensitzung. Freitag, 1. März, zweite Prunk-Kappensitzung. Sonntag, 3. März, Kinderfest.