Markt in Burbach : 1000 kamen zum Feiern nach Burbach

75 Stände präsentierten Kunsthandwerk und exotische Speisen aus aller Welt. Unters Volk mischten sich Fußballer, Stelzenläufer und Sambatänzerinnen. Das Publikum war begeistert.

Zum zehnten Orientalischen Markt gab es eine kleine, aber um so buntere und laute Parade vom Saarwiesensportplatz zum Burbacher Markt – angeführt von zwei Sambatänzerinnen und den dazugehörigen Trommelrhythmen. Die Fußballjugend marschierte mit, außerdem afrikanische Stelzentänzer mit ihren originellen Masken von der Elfenbeinküste. Zu Beginn des Umzugs schauten bestenfalls mal einige Anwohner aus ihren Fenstern, doch als der Zug den Burbacher Markt erreichte, warteten dort weit über 1000 Gäste auf das Eintreffen der bunten Meute.

Es war viel los beim Orientalischen Markt, der sich in Burbach etabliert hat und bei Ausstellern ebenso viel Zuspruch erfährt wie beim Publikum. An 75 Ständen ließen sich Kunsthandwerk aus verschiedenen Ländern und Kulinarisches entdecken. Da mussten die Besucher sich etwas Zeit lassen für die Entdeckungsreise. Denn zum einen kamen sie zeitweise schwer durch die Standreihen hindurch. Und zum anderen lohnte es sich, die Erläuterungen zu lesen, die viele Aussteller auf Schildern für die Besucher bereithielten. So konnte man etwas lernen über afrikanische Waxprint-Stoffe, Berberjacken aus Baumwolle, türkischen Schmuck oder die Rezeptur des Leyli-Kuchens, der aus Safran, Rosen und Kardamom hergestellt wird.

Nebenan lockte der Geruch von Spinat mit Erdnusssoße aus Afrika. Couscous aus dem Senegal gab es und arabischen Sandkaffee. Auf der Bühne war das Programm ebenso international, Platz zum Tanzen wurde freigehalten. Es dauerte nicht lange, bis er genutzt wurde.

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