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Schüler schlagen Alarm
Missglückte Übung in Saarbrücker Landesfeuerwehrschule

Übung missglückt: Feuerwehrschüler mussten am Dienstag (27. März 2018) ihre Saarbrücker Berufskollegen wegen eines Brandes alarmieren. Die rückten mit Drehleiter zur Landesfeuerwehrschule in Burbach aus.
Übung missglückt: Feuerwehrschüler mussten am Dienstag (27. März 2018) ihre Saarbrücker Berufskollegen wegen eines Brandes alarmieren. Die rückten mit Drehleiter zur Landesfeuerwehrschule in Burbach aus. FOTO: kn/hgn
Burbach. Eine Übung angehender Feuerwehrleute ist brenzlig ausgegangen. Denn auf einmal breiteten sich Flammen am Übungsobjekt aus. Die Berufsfeuerwehr musste anrücken. Von Matthias Zimmermann
Matthias Zimmermann

Seit 2006 besitzt die Landesfeuerwehrschule in Saarbrücker Stadtteil Burbach an der Weißenburgstraße ein so genanntes Brandhaus. An diesem Objekt versuchen sich Feuerwehrschüler, Flammen professionell zu löschen. „Bis jetzt ist auch nie etwas schiefgegangen“, sagt Schulleiter Andreas Klein. Bis zum Dienstagvormittag. Da lösten die Teilnehmer gegen 10.40 Uhr Alarm aus. Ihre Kollegen der Saarbrücker Berufsfeuerwehr hatten darauf ausrücken müssen, wie Klein am Mittwoch (28. März 2018) entsprechende Informationen der Saarbrücker Zeitung bestätigte.


Demnach sollen Flammen während einer Übung unkontrolliert auf den hölzernen Aufbau des aus Ziegeln gebauten Hauses übergegriffen haben. Zwei Wehrleute rückten mit einer Drehleiter an, um an die Unglücksstelle zu kommen. Anderthalb Stunden dauerte der Einsatz, der ohne Verletzte ausging. Der Schaden sei überschaubar, der betroffene Aufbau abgetragen. Wie es zu dem Zwischenfall kam, ist noch unklar. Berichte, wonach ein Vogelnest unterhalb des Daches, das Feuer gefangen hatte, den Schwelbrand ausgelöst haben könnte, bezeichnete der Schulleiter als „reine Spekulation“.