Lohn für den Verzicht auf Freizeit ist die Beförderung

Nach anstrengender und fordernder Jahreshauptübung ernteten 28 ehrenamtliche Feuerwehrleute aus dem Löschabschnitt Mitte der Freiwilligen Feuerwehr Saarbrücken den Lohn für ihr aufopferndes Wirken in den Löschbezirken. Sie haben alle notwendigen Ausbildungen erfüllt und weisen zudem die notwendige Dienstzeit nach. Ihr einziger Lohn für den Verzicht auf Freizeit, um Leib und Leben anderer zu schützen, ist die Beförderung. Zehn der von Wehrführer Willi Wagner und Löschabschnittsführer Dieter Dillschneider beförderten Kameraden erhielten zwar ihre Urkunden, müssen zum Teil aber noch bis November warten, ehe sie die neuen Dienstgradabzeichen tragen dürfen. Sie müssen noch einige Tage im Ehrenamt hinter sich bringen, damit ihre Beförderung wirksam wird. Sie wurden mit Wirkung zu dem jeweiligen Stichtag befördert. Kritik übten Wagner und Dillschneider an der geringen Beteiligung der Feuerwehrkameraden bei der Beförderung im Bürgerhaus Burbach . Dillschneider sagte: "Das Höchste, was es für einen Ehrenamtlichen geben kann, sind Beförderung und Belobigung, deshalb haben es die Betroffenen verdient, dass zumindest alle Löschbezirke des Löschabschnittes stark vertreten sind."

Zum Thema:

Auf einen Blick Beförderung zum Feuerwehrmann: Stefan Jungbluth, Kevin Küth, Gerrit Scheiter, alle Löschbezirk (LB) 11, Alt Saarbrücken, Justin Jung, Kevin Jung, beide LB 12, Malstatt/Burbach , Klaus Luhan. LB 13 St. Johann. Zum Oberfeuerwehrmann: Matthias Gebhardt, Tarek Klein, Florian Schlegel, Kevin Seel, alle LB 11, Jan Grahmann, LB 12. Zum Hauptfeuerwehrmann: Carsten Rupp, LB 13. Zum Oberlöschmeister: Jörg Haßdenteufel, LB 12, Thomas Leimgruber, LB 13. Zum Hauptlöschmeister: Mike Schüler, Andreas Knapp, beide LB 13. Zum Brandmeister: Klaus Jung, LB 12, Christian Cazaux, LB 13. Zum Oberbrandmeister: Dennis Gramsch, Martin Schwindling, beide LB 12, Thomas Brockhoff, LB 13. al