27-Jähriger unter Tatverdacht : Tödliche Messerattacke: 27-jähriger Syrer ersticht Berater

Im DRK-Therapie- und Beratungszentrum für Flüchtlinge in Saarbrücken Burbach ist heute Morgen ein DRK-Mitarbeiter Opfer einer Messerattacke geworden.

Ein 27-jähriger Syrer steht unter dringendem Tatverdacht, heute Morgen in einer Saarbrücker Beratungsstelle für Flüchtlinge einen Berater erstochen zu haben.

Der Flüchtling sei mit dem DRK-Mitarbeiter in Streit geraten und habe ihn dann mit einem Messer niedergestochen, teilte ein Polizeisprecher der Saarbrücker Zeitung mit. Der Berater sei noch vor Ort an den Folgen seiner Verletzungen gestorben. Der 27-Jährige konnte nach einer kurzen Flucht in Tatortnähe festgenommen werden. Es handele sich um einen Streit, der eskaliert sei, sagte der Sprecher. „Terror ist überhaupt nicht im Spiel.“

Zu dem Opfer gab es zunächst keine Angaben. Der tatverdächtige Syrer war laut Polizei am Vormittag zur Beratung in das Psychosoziale Zentrum für Flüchtlinge und Migranten des Deutschen Roten Kreuzes gekommen, in dem traumatisierte Menschen Hilfe bekommen sollen. Der mutmaßliche Täter wohnt in Saarbrücken.

Auf der Facebook-Seite der DRK Saarland Pressestelle heißt es unter anderem:

„DRK-Präsident Michael Burkert kam an den Tatort, sprach mit den Mitarbeitern und beantwortete Fragen von Journalisten. Dabei zeigte er sich sehr betroffen von den Geschehnissen und drückte tiefe Anteilnahme aus. Das Rote Kreuz betreue die Angehörigen und die Mitarbeiter seeelsorgerisch. Das Kriseninterventionsteam und die Notfallseelsorge bieten Hilfe an. Das Rote Kreuz macht zum Sachverhalt keine weiteren Angaben, auf die offiziellen Polizeiberichte wird ausdrücklich verwiesen.“

>>> ausführlicher Bericht

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