CDU ist für Kameras am Bahnhof

Videoüberwachung könne in Burbach gezielt Straftaten verhindern

Die Burbacher CDU findet die Einführung der Videoüberwachung am Burbacher Bahnhof gut. Innenminister Klaus Bouillon hat dieser Tage die Pläne der Deutschen Bahn (DB) und des Bundesinnenministers Thomas de Maizière vorgestellt und unter den vier auszustattenden Bahnhöfe Burbach genannt. Videoüberwachung steigere das Sicherheitsgefühl und trage dazu bei, den Bahnverkehr nutzerfreundlicher und sicherer zu machen, wie Andreas Neumüller, der Vorsitzende der Burbacher CDU und Saarbrücker Stadtratsmitglied mitteilt. Die angedachte Maßnahme trage zur Aufklärung bei und könne, wenn eine direkte Überwachung durch die Bundespolizei erfolgt, auch gezielt Straftaten verhindern. Zwar könne Videoüberwachung die Streifenpolizei nicht ersetzen. Hier sei jedoch bereits in den letzten Jahren in die Polizeiinspektion Burbach investiert und diese auch erweitert worden, so Neumüller.

Am Montag haben Innenminister Klaus Bouillon und Jürgen Konz, Konzernbevollmächtigter der DB AG für Rheinland-Pfalz und das Saarland, vier kleinere Bahnhöfe im Saarland aufgezählt, die innerhalb eines Video-Pilotprojektes mit Videotechnik ausgestattet werden sollen. Neben Dillingen, Friedrichsthal und St. Wendel wird es auch Saarbrücken-Burbach sein. Hier sollen bald Kameras installiert werden. Zur genauen Anzahl der Kameras und der Kosten können derzeit keine Angaben gemacht werden, eine Projektgruppe wird nach Bewertung und Auswertung der einzelnen Örtlichkeiten das Ausstattungsvolumen festlegen. "Ich bin froh, dass meine Initiative ‚Modellprojekte an kleineren Bahnhöfen im Saarland' positiv durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière begleitet wurde, was dazu geführt hat, dass an diversen Standorten Videoüberwachung eingerichtet wird", sagte Minister Bouillon.