CDU für Schutzgitter am Zulauf zum Waldweiher

Nach dem SZ-Bericht über den tragischen Tod des Hundes am Zulauf des Burbachs zum Waldweiher hat die CDU im Bezirksrat West gefordert, dort Schutzgitter anzubringen. Der Zulauf könne auch für Wildtiere und spielende Kinder zur Gefahr werden, erklären die Christdemokraten Hannelore Meier und Christoph Schacht.

Stadtpressesprecher Thomas Blug meint: "Für kurze Rohre mit geringem Durchmesser wie unter dem Waldweg in diesem Fall gibt es keine Vorschriften, der Bach ist dort ein ruhiger Waldbach und kein reißendes Gewässer ." Er führe normalerweise wenig Wasser und fließe dort wegen seines geringen Gefälles langsam.

Die beiden parallel liegenden Rohre haben jeweils nur einen Durchmesser von 50 Zentimetern. Deswegen gebe es keine Notwendigkeit zur Installation eines Rechens, wie das Gitter unter Fachleuten heißt. Ein Rechen hätte zur Folge, dass er durch das vom Bach mitgeführte Treibgut, zum Beispiel durch Geäst und Blätter, ständig verstopft sei und dann fast täglich gereinigt werden müsse, erläutert Blug. Das Wasser würde bei einer Verstopfung über den Waldweg laufen und diesen ausspülen. "Aus diesem Grund wird in solchen Fällen grundsätzlich kein Rechen angebracht, anders verhält es sich bei größeren Gewässern und bei langen Rohren und Gewölben, etwa beim Sulzbach, dort wird grundsätzlich immer ein Grobrechen vorgeschaltet, und die Rohre werden dann noch zusätzlich durch ein Gitter gesichert", informiert Blug. Als der Vorfall passierte, habe es viele Niederschläge gegeben. Blug: "Der Tod des Hundes ist sehr bedauerlich, es ist aber nicht möglich, Absicherungen gegen alle möglichen Ereignisse vorzunehmen, eine Gefahr für Menschen geht von dieser Stelle nicht aus."