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Linke gegen Bettelverbot
Burbacher Linke verurteilt geplantes Bettlerverbot

Saarbrücken. „Was wir brauchen ist ein glaubwürdiger Kampf gegen Armut und nicht gegen die Armen.“ Mit diesen Worten haben die Vorsitzenden der Partei Die Linke im Ortsverein Burbach, Manfred Klasen und Dagmar Trenz, das von der Saarbrücker Oberbürgermeisterin Charlotte Britz geplante Bettlerverbot in Saarbrücken bewertet. Die Linke solidarisiere sich mit den von Armut Betroffenen und allen Menschen, Verbänden, Armutskonferenzen und Selbsthilfegruppen, die aktiv für die Menschenwürde und konsequent für Maßnahmen gegen Armut eintreten.

Die Oberbürgermeisterin verabschiede sich von dem Grundsatz des solidarischen Miteinanders, so die Linke. Anders könne man ein Bettlerverbot für die Innenstadt nicht deuten. Konkret bedeute ein Bettlerverbot, dass die Ärmsten aus der Stadt gedrängt würden. Dies seien Praktiken aus dem Mittelalter. Die Armut in unserer Stadt, ob in Burbach oder in der Innenstadt, werde nicht dadurch weniger, dass man sie aus dem Sichtfeld verbanne. Eine weltoffene, solidarische und menschenfreundliche Stadt müsse es aushalten, dass sich in ihr Menschen bewegten und auch friedlich bettelten.