Bündnis will mit Fakten Stammtischparolen entkräften

Das Bündnis "Gemeinsam in Burbach " bietet am Mittwoch, 28. September, von 18 bis 20.30 Uhr im Burbacher Luther-Haus", Noldplatz 5, den Workshop "Argumente gegen Stammtischparolen". Parolen wie: "Hartz-IV-Empfänger wollen gar nicht arbeiten. Ausländer nehmen uns die Arbeitsplätze weg. Die meisten Flüchtlinge sind gar nicht verfolgt." Das Bündnis wolle solche "Parolen, die Menschen abwerten, Gruppen pauschal verurteilen und rassistisch angreifen" nicht hinnehmen. Die Hetze auf der Straße und im Internet habe extrem zugenommen. Die Workshop-Teilnehmer sollen lernen, sich gegen solche Parolen zu wehren und mehr Sicherheit im Umgang mit entsprechenden Situationen zu gewinnen. Der Workshop soll befähigen, sich offen für Menschenrechte, Toleranz und Gewaltfreiheit einzusetzen. Darüber hinaus diskutiert die Runde die Motive und Faktoren hinter abwertenden Sprüchen. Moderator ist Uwe Albrecht vom St. Wendeler Adolf-Bender-Zentrum. Der Verein nennt als Ziele, Demokratie zu fördern und weiterzuentwickeln.

Das Bündnis bittet um Anmeldungen mit Mail-Adresse und Telefon unter gemeinsam-in-burbach@gmx.de.