Bundesbehörde für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) kommt ins Saarland

Kostenpflichtiger Inhalt: Außenstelle des Amts für Sicherheit in der Informationstechnik : Bundesbehörde kommt ins Saarland

Bundestag macht Weg frei für Außenstelle des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) in Saarbrücken.

Erstmals seit Anfang der 90er Jahre wird wieder eine Außenstelle eines Bundesamtes im Saarland angesiedelt werden. Damals wurde Saarlouis Standort des Bundeszentralamtes für Steuern. Jetzt kommt eine Nebenstelle des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) nach Saarbrücken. Einen entsprechenden Beschluss fasste der Haushaltsausschuss des Bundestages in der Nacht zu diesem Freitag.

Der Homburger CDU-Abgeordnete Markus Uhl, stellvertretendes Ausschussmitglied, bestätigte auf Anfrage entsprechende Informationen unserer Zeitung. Hauptsitz des zum Geschäftsbereich des Bundesinnenministeriums gehörenden BSI mit rund 900 Mitarbeitern ist Bonn. Am Standort Saarbrücken, der in der Nähe des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) und des Cispa- Helmholtzzentrums für Informationssicherheit am Saarbrücker Uni-Campus gesucht wird, sind ab dem kommenden Jahr vorerst 30 neue Beamtenstellen vorgesehen.

Nach Angaben Uhls hatte Ammar Alkassar, Bevollmächtigter des Landes für Innovation und Strategie, gemeinsam mit ihm die Initiative zur Ansiedlung der BSI-Außenstelle in der Landeshauptstadt gestartet. Zudem habe Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) in einem Schreiben an Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) für den Standort im Saarland geworben und nachdrücklich auf die Kompetenzen im Land in Fragen künstlicher Intelligenz (DFKI) und Informationssicherheit (Cispa) verwiesen. In dieser Konzentration sei dies einmalig in Europa. Uhl sagte, durch „die enge Anbindung an den saarländischen Exzellenzcampus“ mit seinen Schwerpunkten, könne das BSI „auf wertvolle personelle Resourcen zurückgreifen“.

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