Gefährliches Stückwerk auf den Bübinger Weg

Ein Leser-Reporter aus Bübingen ärgert sich über den aktuellen Zustand der Bliesransbacher Straße. Die Stadt will diese bis Ende des Jahres komplett asphaltieren lassen.

Der unterschiedliche Belag auf der Bliesransbacher Straße soll bald Geschichte sein, sagt die Stadt. Foto: Becker&Bredel. Foto: Becker&Bredel

Die Bliesransbacher Straße, der älteste und erste Weg auf den Bübinger Berg, sieht mittlerweile aus wie eine Patchworkdecke, berichtet Leser-Reporter Thomas Gräßer aus Bübingen . Eigentlich ist der Weg eine Pflasterstraße, die sich serpentinenartig den Berg hinaufschlängelt. Doch im vergangenen Jahr traten Straßenschäden auf, die mit Asphalt aufgefüllt wurden. In diesem Jahr seien für Bauarbeiten an weiteren Stellen die Pflaster entfernt worden. "Die Flickschusterei sieht weder gut aus noch macht sie einen haltbaren Eindruck" kritisiert Gräßer.

Stadtpressesprecher Thomas Blug weiß, was in Bübingen vor sich geht: "Wir haben die Instandsetzung der Bliesransbacher Straße nach einem Beschluss im Bezirksrat ausgeschrieben. Die Straße bekommt eine Asphaltdecke statt Pflaster. Der Auftrag ist bereits erteilt." Bevor der Asphalt aufgebracht werden kann, müssten zunächst Einbauten wie Hydranten und Kanalschächte samt Deckel auf gleiche Höhe gebracht und Schadstellen mit Instandsetzungsasphalt ausgebessert werden. "Wenn das abgeschlossen ist, wird die gesamte Bliesransbacher Straße, ähnlich wie vor ein paar Jahren die Bergstraße in Güdingen, mit einer Asphaltdecke überzogen. Dann sind die Gefahrenstellen nachhaltig beseitigt", versichert Blug. Die Straße soll noch in diesem Jahr fertig werden, damit der Winterdienst seine Arbeit machen kann.

Den Tipp zu diesem Artikel erhielten wir von Leser-Reporter Thomas Gräßer aus Bübingen . Wenn Sie auch Interessantes zu erzählen haben, hinterlassen Sie eine Sprachnachricht unter Tel. (06 81) 5 95 98 00, schicken Sie eine E-Mail an leser-reporter@sol.de oder nutzen Sie unser Onlineformular.

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