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Sozialdemokraten wollen Papiercontainer näher am Geschehen

Sozialdemokraten wollen Papiercontainer näher am Geschehen

Der einzige Altpapiercontainer in Brebach steht an der Kreuzung Premmfeld/Breitenberger Weg und der SPD-Fraktion im Bezirksrat Halberg damit zu abseits. Ihren Antrag, ihn umzustellen, und einen Antrag der CDU muss der Rat jetzt prüfen.

Zwei Anträge verschiedener Fraktionen zum selben Stadtteil werden als letzte Themen des Jahres, denen sich der Bezirksrat Halberg in öffentlicher Sitzung gewidmet hat, ins Protokoll eingehen. Gleichzeitig gibt der Rat damit seine Anliegen per Antrag an die Stadtverwaltung weiter. Die soll jetzt über die Sitzungspause zum Jahreswechsel überprüfen, ob Folgendes in Bischmisheim machbar ist: Den Sozialdemokraten geht es um die Entsorgung des Altpapiers in ihrem Stadtteil.

Der derzeit einzige Container dieser Art steht ziemlich abseits an der Kreuzung Premmfeld und Breitenberger Weg. "An recht abgelegener Stelle", argumentiert Antragsteller Philipp Stalter und befürchtet, dass Papiermüll deshalb dort entsorgt wird, wo es nicht erlaubt ist. Zumal die blaue Tonne nicht ausreiche, sämtliches Altpapier zu entsorgen: "Selbst die 240-Liter-Tonne ist bei einem Vier-Personen-Haushalt und einem lang andauernden Entleerungszeitraum schnell gefüllt." Besser stünde der Container seiner Meinung nach bei den Glascontainern am stark frequentierten und zentral gelegenen Turnerplatz.

CDU fordert Wege-Sanierung

Der Weg zur Dorndorfhütte ist das Thema der Christdemokraten. Wie Antragstellerin Christel Weins berichtet, sei das Wegestück zwischen dem Island-Pony-Hof und der sonntags bewirtschafteten Hütte in schlechtem Zustand. Weil die Hütte somit Anziehungspunkt und Ausflugs ziel für alle Generationen sei, habe das beschriebene Wegesstück neben seiner Funktion als Waldwirtschaftsweg auch die Funktion eines Wanderweges. Die CDU-Fraktion fordert mit der Unterstützung ihrer Ratskollegen deshalb, dass die Verwaltung prüfen möge, ob das entsprechende Wegestück saniert werden könne. In ihrer Antwort wird die Verwaltung dann mitteilen, was das Vorhaben bei möglicher Umsetzung kosten wird.

Weiter hatte der Rat noch Geld in Sachen Sport zu verteilen. In diesem Jahr verbleibt ein Restbetrag aus dem Haushalt des Sport- und Bäderamts von 6000 Euro aus dem Posten "allgemeine Sportförderung", der wegen zuschussrechtlicher Vorgaben nicht verausgabt werden konnte.

Da es sich dabei um Zuschüsse handelt, die im Entscheidungsrecht der Bezirksräte liegen, wurde der Betrag auf die vier Bezirksräte aufgeteilt. Somit steht für den Bezirk Halberg für das zu Ende gehende Jahr ein zusätzlicher Betrag in Höhe von 1500 Euro für Zuschüsse zur Verfügung. Das Amt schlägt vor: "Da es sich um Mittel aus dem Sportetat handelt, soll das Geld für Sportzwecke verwendet werden. Die Fußballvereine müssen wegen der Unterhaltung der eigenen Anlagen besondere Aufwendungen stämmen." Macht in Zahlen je 190 Euro für die Fußballvereine Bischmisheim und Fechingen, den SC Halberg Brebach , die Sportvereine Schafbrücken, Bübingen und Güdingen, den TuS Eschringen sowie den FC Ensheim.