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Polizei und Feuerwehr auf Kuh-Jagd

Kleinblittersdorf. Es war alles andere als ein Routine-Einsatz: Eine vermutlich in Lothringen entlaufene Kuh beschäftigte am späten Freitagnachmittag Polizei und Feuerwehr zwischen Bübingen und Kleinblittersdorf auf der B 51. Frank Bredel

Eine Polizeistreife der Inspektion in Brebach musste am Freitag gegen 17 Uhr ausrücken, um auf der Bundesstraße 51 eine Kuh zu fangen, die sich auf die Straße verirrt hatte und neben dem Verkehr auch sich selbst gefährdete. Polizeioberkommissar Max Zeck hatte ein Seil im Streifenwagen, fuhr neben die Kuh und warf ihr in Wildwestmanier den Strick über. Zwischen Leitplanke und Polizeiauto hatte er die Kuh nun durch das Beifahrerfenster an der Leine, durfte aber nicht mehr lockerlassen, wollte er die Kuh nicht ausbüxen lassen.

Er und seine Kollegin am Steuer riefen die Feuerwehr um Hilfe. "Wir brauchten mehr Manpower", sagte Zeck später. Die Freiwillige Feuerwehr aus Bübingen wurde alarmiert, da die Kuh zunächst auch in Höhe der Industriestraße in Bübingen gemeldet wurde. Beim Versuch sie zu fangen, rannte das Tier weiter nach Kleinblittersdorf , wo die Polizei zuschnappte und die Feuerwehr das völlig verängstigte Tier schließlich festbinden konnte.

Ein Landwirt aus Bliesmengen-Bolchen wurde von der Polizei um Hilfe gebeten und kam mit einem Viehhänger. Die junge Kuh nahm er mit auf seinen Hof. Über die Ohrmarke wird man nun den Besitzer ermitteln, den die Polizei in Frankreich vermutet.

Die Kuh verletzte sich leicht, hatte aber nach Angaben der Polizei nur einige Schrammen davongetragen. Auf der viel befahrenen Bundesstraße bei einbrechender Dunkelheit musste die Polizei schnell reagieren, hatte dabei aber auch das Ziel, das Leben des Tieres nicht zu gefährden.