Die Raser zur Simbach-Siedlung sollen gestoppt werden

Dem Grenzweg zwischen Güdingen und Alsting galt die letzte Diskussion des Bezirksrates Halberg im ausklingenden Jahr. Weil im Anschluss an die Sanierung der Friedrich-Ebert-Straße - sie führt auf Güdinger Seite zum Grenzweg - witterungsbedingt die Parkflächen nicht markiert werden konnten, hat das offenbar für viele Autofahrer den kleinen Grenzübergang in die französische Simbach-Siedlung wieder attraktiv gemacht.

Wie die Bezirksverordneten von den Anliegern erfahren haben, sind viele dieser Autofahrer dann auch noch zu schnell unterwegs. Bezirksbürgermeister Daniel Bollig nennt als negativen Höhepunkt einen schweren Unfall, bei dem ein Pkw in ein Haus gerauscht ist.

Während der Alstinger Bürgermeister Jean-Claude Hehn im Sinne seiner Simbacher Bürger Bollig in einem Brief gebeten habe, die Straße so zu belassen, wie sie zurzeit ist, sind die Anwohner auf Güdinger Seite mit der aktuellen Situation nicht einverstanden, wie Bollig in der letzten Bezirksratssitzung des Jahres feststellte. Deshalb hat der Rat bei seiner Sitzung im Brebacher Rathaus die gängigen Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung genannt. Die noch nicht aufgebrachten Park-Markierungen sollen spätestens im Frühjahr wieder auf den Asphalt, weiter könnten Pflanzenkübel und Bodenschwellen den Verkehr verlangsamen und die kleine Friedrich-Ebert-Straße für den Durchgangsverkehr wieder unattraktiv machen.

Weiter widmete sich der Bezirksrat dem Güdinger Festplatz, auf dem womöglich ein Stromkasten installiert werden soll. Da Wilfried Klein als Vorsitzender der Vereins-Arbeitsgemeinschaft aber zunächst den konkreten Bedarf eines solchen Anschlusses ermitteln soll, hat der Bezirksrat seine Entscheidung darüber zurückgestellt.