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Neue Projekte
Buckelpiste gegen Raser in Brebach

Brebach. Bezirksrat beauftragt Landeshauptstadt Saarbrücken, dieses Projekt zu prüfen. Und er will Geld für Kleingärtner. Von Andreas Lang

Die ohnehin beschauliche Brebacher Brückwiesstraße soll beruhigt werden – sofern das denn erforderlich ist. Der Bezirksrat Halberg um Bezirksbürgermeister Daniel Bollig (CDU) hat einem entsprechenden Antrag von Grünen-Fraktionen-Fraktionschefin Nicole Gräber zugestimmt. Allerdings knüpfte das Gremium sein Ja an Bedingungen.


Die Bündnisgrünen wünschen sich einen Buckel auf der Fahrbahn. Das Hindernis soll  zwischen Sportplatz und Kindertagesstätte dafür sorgen, dass Autofahrer auf die Bremse treten. Gräber schreibt: „Eine Vielzahl von Kraftfahrern (…) ignoriert die Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h. Gerade auf Höhe der städtischen Kindertagesstätte Brebach wird immer wieder die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten.“ Auch die Recht-vor-links-Regel an der Rosen-/Brückwiesstraße  werde oft missachtet. Nach Grünen-Angaben herrsche dadurch an dieser Stelle ein erhöhtes Unfallrisiko.

Die Saarbrücker Stadtverwaltung soll zunächst überprüfen, ob sie die Befürchtungen teilt. Außerdem soll sie eigene Vorschläge machen, wie der Verkehr in der Brückwiesstraße sicherer werden kann. Das verbindet der Berzirksrat mit seiner Zustimmung.



Ein weiteres Thema: In der Brebacher Kleingartenanlage fehlen Wasseranschlüsse. Erst wenn ein Gartenverein besteht, sollen diese kommen, planen die Kommunalpolitiker. Der erste Plan sei wegen zu hoher Kosten überarbeitet worden. Ursprünglich bezifferten Planer die Ausgaben auf 115 000 Euro.

Nach Gesprächen mit dem Vorsitzenden des Landesverbandes und dem Vereinsvorsitzenden sind jetzt nur noch vier zentrale Entnahmestellen vorgesehen. Damit reduziert sich der geschätzte Bedarf auf 62 000 Euro.

Der Bau der kompletten Wasserleitung mit den vier Entnahmestellen müsse in einem Zuge gebaut werden, damit’s billiger wird. Bislang stehen dafür aber nur 40 000 Euro bereit. das bedeutet: Kommendes Jahr soll der Betrag erhöht werden, den die Landeshauptstadt bereitstellt.