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Fußball-Saarlandliga
Brebach kommt gegen Angstgegner nicht über Nullnummer hinaus

Marcel Schug glaubt nicht, dass Brebach noch ins Aufstiegsrennen eingreifen kann.
Marcel Schug glaubt nicht, dass Brebach noch ins Aufstiegsrennen eingreifen kann. FOTO: Wieck / Thomas Wieck
Brebach. Die Abwehr von Fußball-Saarlandligist SC Halberg Brebach hielt sich erneut schadlos: Im Heimspiel gegen die FSG Ottweiler/Steinbach stand in der siebten Partie des Jahres zum fünften Mal die Null. Dafür hakte es diesmal aber im Angriff. Von David Benedyczuk

Brebachs Offensive um Ward Hasan und Merouane Taghzoute fehlte gegen die abstiegsbedrohten Gäste die Präzision im Abschluss. Nach vier Siegen musste sich der SC am vergangenen Samstag vor etwa 150 Besuchern mit einem 0:0 begnügen.


„Wir wussten vorher, dass uns gegen Ottweiler/Steinbach eine schwere Aufgabe erwartet. Das ist ein sehr unangenehmer Gegner“, sagte Brebachs Spielertrainer Marcel Schug. Das unterstreicht die Statistik gegen den Tabellendrittletzten: Seit Ottweiler/Steinbachs Aufstieg im Jahr 2015 gewann der SC Halberg Brebach von sieben Partien nur eine. In der vergangenen Saison siegte Schugs Mannschaft bei der FSG mit 2:1. Dem stehen jetzt drei Niederlagen in der Liga und eine  im Pokal sowie zwei Unentschieden gegenüber.

Wobei ein Erfolg gegen den „Angstgegner“ diesmal möglich war: Trotz der gelb-roten Karte für Taghzoute in der 63. Minute kamen die Brebacher gerade gegen Ende der Partie zu guten Torchancen. Doch immer waren entweder der überragende FSG-Torwart Sascha Seiwert, ein Bein eines Abwehrspielers oder das Aluminium im Weg. Eine Viertelstunde vor dem Ende lenkte Seiwert einen Schuss von Artur Schneider an den Pfosten. Danach parierte er nach einem Eckball einen Kopfball von Jonas Wilhelmi, der kurz darauf Pech hatte, als er den Ball nach einem Freistoß von Kenneth Asante an die Latte köpfte.



„Es lief für uns unglücklich. Wir hatten die besseren Chancen. Seiwert hat aber drei, vier Mal sehr gut reagiert. Und wir hatten auch Pech. Ich bin dennoch nicht unzufrieden, bei fünf Spielen in 14 Tagen haben uns einfach ein paar Prozent gefehlt“, erklärte Schug. Seine Mannschaft kann jetzt etwas länger regenerieren. Einige Akteure des Tabellensechsten VfL Primstal spielen mit dem FC Warriors Saar in Hamburg im Viertelfinale der deutschen Futsal-Meisterschaft. Deshalb findet das Spitzenspiel zwischen den 2018 unbesiegten Saarlandligisten Brebach und Primstal erst am Mittwoch, 11. April, um 19.30 Uhr  statt.

Schug, der nach der Saison eine berufsbedingte Auszeit nimmt - sein Nachfolger als Trainer wird Martin Peter vom Ligakonkurrenten SV Bübingen (wir berichteten) - sagt mit Blick auf  sein Ziel mit Brebach: „Ein Platz unter den ersten Drei wäre schön.“ Dass der Tabellensiebte SC Halberg noch in den Kampf um den Aufstieg eingreifen kann, hält er für unwahrscheinlich: „Wir liegen neun Punkte hinter der Spitze und haben sechs Mannschaften vor uns.“

Der Tabellenneunte SC Friedrichsthal tritt heute um 19 Uhr in einem Nachholspiel beim Tabellen-15. SV Mettlach an.