Bezirksrat Halberg verteilt Zuschüsse an Sportvereine

17 734 Euro hatte der Bezirksrat Halberg am Mittwoch an Sportvereine für ihre Jugendarbeit zu vergeben. Vereine mit weniger als neun Jugendlichen gingen leer aus. Weiteres wichtiges Thema war die Verkehrsentwicklung.

Die Schatzmeister der Vereine interessieren sich gegen Jahresende brennend für so manchen Entschluss, der in den Bezirksräten getroffen wird. Denn das ist die Zeit, in der die Räte Zuschüsse für Sportvereine verteilen und damit die Jugendarbeit der Vereine würdigen. So auch der Bezirksrat Halberg, der bei seiner Sitzung am vergangenen Mittwochabend 17 734 Euro zu vergeben hatte. Da es sich um eine Pauschale pro Jugendlichen handelt, haben die jeweiligen Bezirksräte dabei keinen Gestaltungsspielraum.

Für das laufende Jahr stehen im Stadthaushalt 87 420 Euro zur Förderung der Jugendarbeit in den Sportvereinen zur Verfügung. Grundlage für die Berechnung der Zuschüsse ist die Bestandserhebung des Landessportverbandes für das Saarland vom April dieses Jahres. Wie im Vorjahr wurden die Zuschüsse nach der Zahl der jugendlichen Vereinsmitglieder verteilt. Pro Jugendlichen gibt es einen Zuschuss von 6,21 Euro. Das ergibt sich, wenn man den zu Verfügung stehenden Betrag von 87 420 Euro an Gesamtzuschuss durch 14 078 Jugendliche, die in den betreffenden Vereinen angemeldet waren, teilt. Einzelzuschüsse unter 50 Euro sollen jedoch nicht gewährt werden. Damit werden Vereine mit weniger als neun Jugendlichen bei der Zuschussgewährung nicht berücksichtigt.

Blaue Brücke erschließen

Weiter hat der Bezirksrat Halberg interessiert den Verwaltungsvortrag zum Verkehrsentwicklungsplan 2030 zur Kenntnis genommen. Wichtigster Posten darin ist in naher Zukunft die Umgestaltung der Verkehrsführung an der Fechinger Heringsmühle, wo ein Verkehrskreisel entstehen soll. "Wir haben in der Beratung noch einmal betont, dass die Fahrradtrasse in unserem Bezirk recht stiefmütterlich behandelt wird", sagt Bezirksbürgermeister Daniel Bollig. In der Aussprache zum Tagesordnungspunkt stellte sich heraus, dass sich der Rat eine bessere Verkehrsanbindung des Fechinger Freibades und die Erschließung der blauen sogenannten Peugeot-Brücke über die Saar wünscht.