Saarlandmuseum : Botticelli & Co.: Die Renaissance geht online

Das Saarlandmuseum hat seine Ausstellung mit Werken italienischer Meister aus dem Lindenau-Museum als Internet-Rundgang gestaltet.

Das Saarlandmuseum – Alte Sammlung hat in diesem Jahr spektakuläre Italienische Meister zu Gast: Aus dem Lindenau-Museum Altenburg sind kostbare Werke von Renaissance-Künstlern wie Perugino, Ghirlandaio und Botticelli nach Saarbrücken gereist.

Durch die Coronabedingte temporäre Schließung der saarländischen Landesmuseen ist es gegenwärtig  nicht möglich, mit den prächtigen Originalen auf direkte Tuchfühlung zu gehen. Dennoch möchte das Saarlandmuseum den Kunstgenuss alternativ auf digitalem Weg ermöglichen. Zwar macht das Museum schon länger Angebote auf seinen Facebook-Seiten und anderen Kanälen. Man möchte aber den Menschen ein Kulturerlebnis bieten, die zwar internetaffin sind, sich in der Welt der sozialen Medien aber nicht so heimisch fühlen.

Interessierte und Kunstbegeisterte können jetzt die Ausstellung über eine neue Sonder-Website entdecken. Über die Hauptseite des Museums www.kulturbesitz.de geht es ganz einfach zu „BotticelliDigital“.

Neben allen in Saarbrücken gezeigten Werken im Einzelporträt hat das Kuratorenteam um Thomas Martin zusätzlich ein paar Blicke „hinter die Kulissen“ zusammengestellt, die normalerweise beim Museumsbesuch nicht zu sehen sind. Die Rubrik „Schon gewusst?“ gibt zusätzliche Informationen zur Maltechnik dieser besonderen Kunstgattung und Wissenswertes zum Sammler und Museum. Unter „Impressionen“ können sich Besucherinnen und Besucher durch die Räume klicken und schon einen Vorgeschmack gewinnen auf den realen Ausstellungsbesuch, sobald das Museum wieder öffnen kann.

„Lorenzetti, Perugino, Botticelli…“ hat eine lange Laufzeit: Die Werke werden noch bis zum 15. November dieses Jahres in Saarbrücken zu sehen sein, so dass womöglich noch viele Wochen des Live-Erlebens möglich sind. Bis dahin wünscht das Team des Saarlandmuseums „viel Spaß beim Entdeckungsgang durch die Welt des Spätmittelalters und der Renaissance“ auf diese ungewohnte Weise, heißt es weiter.

Der direkte Link zur Sonderseite mit Museumsbesuch ist www.kulturbesitz.de/botticellidigital.html