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Bisher durchkreuzte der Herbst die Trainingspläne unseres Autors nicht

Kolumne So kann’s gehen : Wer siegt: Herbstblues oder Trainingsroutine?

Den inneren Schweinehund in der feuchten Jahreszeit zu überwinden, gelingt nicht immer.

Am liebsten bin ich draußen. An der frischen Luft kann ich mich einfach am besten entspannen und den Alltag im Büro etwas hinter mir lassen. Und so kommt es auch, dass ich meinen Sport nach draußen verlege. Statt ins Fitnessstudio zu gehen, wo ich früher jahrelang gegen die schlechte Schreibtischhaltung gekämpft habe, hänge ich mir heute einfach zwei Turnringe an langen Bändern über einen stabilen Ast oder den Querbalken eines Spielplatz-Gerüsts. Je nachdem, wo ich gerade bin.

Der Trend, an solchen Ringen Sport zu machen, ist vor einiger Zeit aufgekommen und auch ich bin vor etwas mehr als einem Jahr umgestiegen auf dieses Training. Dabei reichen die Übungen, die an den Ringen gemacht werden können, von einfachen Klimmzügen bis hin zu anspruchsvollen Turnübungen. Das Schöne dabei ist, dass der ganze Körper mitbeansprucht wird.

Doch der Herbst, und damit die feuchte Jahreszeit macht meinem Vorhaben, nach der Arbeit Sport zu treiben, immer öfter einen Strich durch die Rechnung. Mal regnet es, mal ist es bereits dunkel, wenn ich nach Hause komme, und manchmal habe ich auch schlicht keine Lust rauszugehen. Gerade wenn Letzteres der Fall ist, habe ich für mich entschieden, zwinge ich mich, meinen inneren Schweinehund zu überwinden und trotzdem trainieren zu gehen. Bisher hat es geklappt. Aber die Frage ist: „Wie lange noch?“