Schinkelkirche im Lichterglanz

Über einem ungewöhnlichen, weil achteckigen Grundriss baute der Berühmte Baumeister Karl Friedrich Schinkel einst die kleine, klassizistische Dorfkirche in Bischmisheim. Bei einer Führung lernen Besucher unter anderem das neue Beleuchtungsprojekt kennen.

Die Stiftung Schinkelkirche führt durch das Gotteshaus in Bischmisheim und präsentiert dabei das neue "Illuminationsprojekt" - also die neue, aufwändig gestaltete Beleuchtung des Innenraumes.

2009 hatte sich in Bischmisheim die "Stiftung Schinkelkirche Bischmisheim " gegründet. Wesentlicher Stiftungszweck des Vereins ist der Erhalt des berühmten, zwischen 1822 und 1824 von Karl Friedrich Schinkel errichteten evangelischen Gotteshauses, das mit seiner achteckigen Form aus dem Rahmen der Kirchen in der näheren und weiteren Umgebung fällt und als ein Meisterwerk des Klassizismus und als "der" Idealbau einer evangelischen Dorfkirche gilt.

Am Dienstag, 24. Februar, laden die Stiftung, die Evangelische Akademie im Saarland und das Institut für Landeskunde im Saarland um 18 Uhr nach Bischmisheim in die Schinkelkirche ein (Kirchstraße 1 a), um den Besuchern die faszinierende Bauschöpfung Karl Friedrich Schinkels in allen Einzelheiten nahezubringen. Dabei wird während der Führung den Besuchern auch die seltene Gelegenheit geboten, den Dachstuhl der Kirche zu besichtigen.

Zum anderen werden der Vorsitzende des Stiftungsrates, Delf Slotta, und der Pfarrer der Kirchengemeinde, Horst Gaevert, die Stiftung, deren Arbeit und auch das Ende 2014 fertiggestellte, spektakuläre Lichtkunstprojekt in allen Einzelheiten erläutern und vorführen. Der Rundgang durch die Schinkelkirche kostet fünf Euro. Das Geld fließt komplett in die Stiftungsarbeit. Eine Anmeldung zur Führung ist nicht erforderlich.

Mehr von Saarbrücker Zeitung