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Ausstellung zum Traum
Ausstellung über Traum und Tod

Ben Goossens Werk „Tube 1“ gehört zu den Ausstellungsstücken, die in Saarbrücken zu sehen sein werden.
Ben Goossens Werk „Tube 1“ gehört zu den Ausstellungsstücken, die in Saarbrücken zu sehen sein werden. FOTO: Ben Goosens/UDS / Ben Goosens
Saarbrücken. „Schlafes Bruder – Traum und Tod in zeitgenössischer Kunst“ heißt eine Ausstellung im Hauberrisser-Saal des Rathauses St. Johann. Das Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“ der Uni präsentiert sie mit der Stadt Saarbrücken und der Stadtgalerie vom 9. März bis zum 28. April.

Die Ausstellung umfasst Werke, in denen zeitgenössische Künstler Traum und Tod nachspüren. Die Vernissage ist am Freitag, 9. März, um 19 Uhr. Mit aktuellen Werken von Gregor Gaida, Ben Goossens, Elke Härtel, Anna Klüssendorf, Christof Mascher, Simon Schubert und Martin Spengler spürt die Ausstellung „Schlafes Bruder“ der Wesensverwandtschaft von Traum und Tod nach.


Die Ausstellung versammelt Werke sowohl klassischer Gattungen wie Malerei, Zeichnung oder Skulptur als auch „Mixed Media“ sowie Objekt- und Textilkunst. Dabei sind schaurig-schöne Ansichten von Schmetterlingen, deren unwirkliche Kombinationen einer Traumlogik folgen, ebenso zu sehen wie alptraumhafte und himmlische Jenseitsvisionen. Altmeisterliche Figurinen mit dämonischen Zügen treten neben irritierende Vogelkörper, festgehalten im Moment einer surrealen Metamorphose. Drei Arbeiten, die die Künstler Anna Klüssendorf und Christof Mascher speziell für „Schlafes Bruder“ geschaffen haben, feiern in Saarbrücken Premiere.

Kuratorinnen sind die Doktorandinnen Agnes Karpinski, Janina Klein und Kristin Schneider, die im Graduiertenkolleg „Europäische Traumkulturen“ promovieren.
Dieses Kolleg untersucht, wie Träume im europäischen Kulturraum vom Mittelalter bis in die Gegenwart in Kunst und Kultur dargestellt werden, beispielsweise in Romanen und Gedichten, auf der Bühne, im Film oder in Gemälden. Bei der Vernissage führen die drei Kuratorinnen in die Ausstellung ein. Führungen durch die Ausstellung mit je einer der Kuratorinnen gibt es jeweils ab 15 Uhr am 17. März, sowie am 7. und am 21. April.

Öffnungszeiten der Ausstellung: Dienstag bis Freitag 14-18 Uhr, Samstag 12-16 Uhr, Ostern geschlossen. Der Eintritt  ist frei.