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Abenteuer
Auf Entdeckungsreise in Marrakesch und Peru

Petra Decker besuchte auch die lange Zeit versunkene Inka-Stadt Machu Picchu in den peruanischen Anden. Erst 1911 wurde sie offiziell wiederentdeckt.
Petra Decker besuchte auch die lange Zeit versunkene Inka-Stadt Machu Picchu in den peruanischen Anden. Erst 1911 wurde sie offiziell wiederentdeckt. FOTO: Petra Decker
Homburg/Saarbrücken. Die Freunde des Abenteuermuseums laden mit unterschiedlichen Partnern zu zwei Vorträgen über Marrakesch und Peru ein.

Am 17. Mai lädt der Nabu Landesverband Saarland um 18.30 Uhr gemeinsam mit den Freunden des Abenteuermuseums zu der neuen Vortragsreihe ins Nabu-Waldinformationszentrum am Forsthaus Neuhaus im Urwald vor den Toren der Stadt bei Saarbrücken ein. Mit der Kooperation möchte der NABU Interesse für die Natur- und Kulturlandschaften anderer Länder wecken und für deren Erhalt und Schutz werben. An diesem Abend begibt sich Barbara Böhme mit ihren interessierten Gästen auf eine spannende Reise von Marakesch ins Land der Berber und Tuaregs nach Marokko.


Start der Reise ist Marrakesch, die „Rote Stadt“, die alte Hauptstadt Marokkos. Sie ist mit ihrer knapp einer Million Einwohnern nach Casablanca, Fes und Tanger die viertgrößte Stadt des Maghreb-Landes. Die Altstadt von Marrakesch, die Medina, versetzt ihre europäischen Besucher in eine bunte Zeitreise. In den engen Marktgassen, den Souks, finden sich Händler mit ihren kunstvoll aufgeschichteten Gewürzen, pflanzlichen Arzneien, Backwaren und sonstigen Lebensmitteln aller Art, bunten Stoffen, handgewebten und -geknüpften Teppichen aus allen Landesteilen, filigranen Lampen und vielfältigem Kunsthandwerk.

Ein weiterer Vortrag erzählt am 25. Mai um 18 Uhr im Saarbrücker Schlosskeller die Geschichte der Inka. 2011 feierte man in Peru den 100. Jahrestag der Wiederentdeckung der alten Inka-Festung Machu Picchu. 2011 war auch das Jahr, in dem Petra Decker von La Paz in Bolivien nach Lima in Peru mit dem Rad fuhr. Neben den atemraubenden Anstiegen auf insgesamt 15 Andenpässe, davon elf Pässe über 4000 Meter, einer grandiosen Landschaft und rasanten Abfahrten sollte auch die Kultur nicht zu kurz kommen.

Immerhin bereiste sie das Reich der Inka, einer Kultur, die zwischen dem 13. und 16. Jahrhundert herrschte. Die Highlights der Reise waren der Camino del la Murte (Totestraße), Titicacasee, Cusco, Macho Picchu und natürlich die Natur. Peru ist aber auch das Land der Kartoffeln und des Mais.

Bernd Konrad  kam auch durch karge Gegenden wie diese, in der sich ein Esel mühsam seine Nahrung zusammensuchte.
Bernd Konrad kam auch durch karge Gegenden wie diese, in der sich ein Esel mühsam seine Nahrung zusammensuchte. FOTO: Bernd Konrad
Die aufreibende Radtour durch die Anden verlangte Petra Decker einiges ab.
Die aufreibende Radtour durch die Anden verlangte Petra Decker einiges ab. FOTO: Petra Decker