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Mit Tatütata vom Feuerwehrgerätehaus in der Fichtestraße zur Übung auf den Bauhof

Mit Tatütata vom Feuerwehrgerätehaus in der Fichtestraße zur Übung auf den Bauhof

St. Johann. Samstagnachmittag kurz nach drei: Mit viel Tatütata brausen die Feuerwehrautos des Löschbezirks 13 in St. Johann aus ihrem Feuerwehrgerätehaus in der Fichtestraße, um bereits wenige hundert Meter weiter in den Bauhof einzubiegen. Dort rollen sie gemeinsam mit den ebenfalls gerade eingetroffenen Feuerwehrkameraden aus Gersweiler und Altenkessel die Schläuche aus

St. Johann. Samstagnachmittag kurz nach drei: Mit viel Tatütata brausen die Feuerwehrautos des Löschbezirks 13 in St. Johann aus ihrem Feuerwehrgerätehaus in der Fichtestraße, um bereits wenige hundert Meter weiter in den Bauhof einzubiegen. Dort rollen sie gemeinsam mit den ebenfalls gerade eingetroffenen Feuerwehrkameraden aus Gersweiler und Altenkessel die Schläuche aus. Zwar brennt es im Bauhofgebäude entgegen der Alarmierungsmeldung nicht und auch die Menschen im Haus sind nicht in Gefahr. Dennoch gilt es für die freiwilligen Feuerwehrleute jetzt schnell und sicher zu handeln. Denn bei der Übung, die wie immer den Auftakt zum Tag der offenen Tür bei den "Wilden 13ern" bildet, schauen viele Verwandte und Bekannte zu, und denen können die ehrenamtlichen Lebensretter jetzt zeigen, wie gut sie ihr Handwerk beherrschen. "Ein technischer Defekt im Verwaltungstrakt hat den Brand verursacht, vier Menschen sind im Gebäude eingeschlossen", so beschreibt Löschbezirksführer Christoph Paulus die Übungsvorgabe. Wie auch Löschabschnittsführer Dieter Dillschneider und der stellvertretende Wehrführer Markus Rosenberger meint Paulus anschließend, dass die beteiligten Männer und Frauen ihre Aufgaben prima gelöst haben. Am Tag der offenen Tür - auf den am Sonntag der Tag des Fördervereins folgte - meldete Paulus Positives: So sind unter den 37 Aktiven seiner Mannschaft fünf Neulinge. Das Besondere daran: "Drei von ihnen kommen nicht aus der Jugendfeuerwehr, sie sind echte Externe, die jetzt zu uns gestoßen sind." Außerdem gehören elf Jugendfeuerwehrleute zum Löschbezirk. Neben den Übungsstunden investieren die St. Johanner Feuerwehrleute viel Zeit in die Renovierung ihrer Unterkunft. Doch die meiste Arbeit seit langem hat den Feuerwehrleuten das Sturmtief Xynthia beschert: "Das hat alles getoppt: Wir sind zu 41 Einsätzen ausgerückt, normal sind es etwa 25 bei solchen Ereignissen."