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Antenne für Richtfunk der Feuerwehr

Altenkessel. Jährlich verdient die Stadt rund 55 500 Euro indem sie Mobilfunkanbietern Plätze für Antennen auf öffentlichen Gebäuden vermietet. Von der Antenne auf dem Schlauchturm in Altenkessel profitiert aber auch die Feuerwehr. Andreas Lang

Nicht zu übersehen ist die große Antenne, die seit einigen Monaten auf dem Schlauchturm der freiwilligen Feuerwehr am Altenkessler Rathaus prangt. Da fragten sich einige Altenkessler, wozu eine solche Antenne dient und welchen Nutzen sie den Bewohnern im Stadtteil bringt.

Die Saarbrücker Zeitung hat diese Frage an die Stadtpressestelle weitergeleitet, und Bürgerreferent Robert Mertes lieferte die Antworten. "Der Antennenträger am alten Rathaus Altenkessel , dient neben der privaten Nutzung durch einen Mobilfunk-anbieter auch der Richtfunk-Kommunikation der Feuerwehr." Generell vermiete der städtische Gebäudemanagementbetrieb (GMS) Dachflächen zum Aufstellen von Antennen zum Beispiel an Mobilfunkanbieter oder an andere Behörden. Dadurch könnten die Mobilfunkanbieter ein flächendeckendes Netz für ihre Kunden anbieten. Bei der Standortwahl für Mobilfunkanlagen seien hauptsächlich eigene Messungen der Betreiber ausschlaggebend. Mobilfunkanlagen habe GMS auf den Immobilien: Ludwigsparkstadion, Rathaus Brebach, Rathaus Altenkessel sowie auf den Feuerwachen im Hessenweg und in der Weißenburger Straße. Dadurch erzielt der städtische Gebäudemanegementbetrieb laut Mertes jährlich Einnahmen von rund 55 500 Euro. Der Bürgerreferent weiter: "Außerdem nutzen wir Dachflächen von städtischen Immobilien für die Errichtung von Photovoltaikanlagen. Welche Objekte für Photovoltaikanlagen geeignet sind, entscheidet sich in erster Linie danach, ob die Dachflächen nach Süden ausgerichtet sind. Zum Teil produzieren wir damit Strom für unsere Einrichtungen wie an der Wiedheckgrundschule, an der Turmschule Dudweiler, an der Turnhalle Kirchberg, der Turnhalle der Grundschule Güdingen oder am Bürgerhaus Burbach."

Aber damit nicht genug: "Außerdem vermieten wir solche Flächen an Private, wie an der Mehrzweckhalle St. Arnual, der Grundschule Ost, der Grundschule Eschberg oder der Max-Ophüls-Grundschule. Durch die Vermietung von Flächen für Photovoltaik erzielt der GMS jährlich Einnahmen von 5130 Euro."