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Altenkesseler Elisabethen widmeten dem Wind zwei bewegende Nachmittage"Wir haben schon viel bewirkt"

Altenkesseler Elisabethen widmeten dem Wind zwei bewegende Nachmittage"Wir haben schon viel bewirkt"

Altenkessel. Sie machten Wind - getreu ihrem Motto - und entfachten einen Sturm der Begeisterung. Die Helferinnen im Elisabethenverein Altenkessel blickten jetzt auf den Höhepunkt des Vereinsjahres zurück: die zwei Nachmittage, an denen sie mit dem Elisabethenkaffee Hunderten Gästen eine Freude machten

Altenkessel. Sie machten Wind - getreu ihrem Motto - und entfachten einen Sturm der Begeisterung. Die Helferinnen im Elisabethenverein Altenkessel blickten jetzt auf den Höhepunkt des Vereinsjahres zurück: die zwei Nachmittage, an denen sie mit dem Elisabethenkaffee Hunderten Gästen eine Freude machten. Natürlich begannen die Gastgeberinnen mit einem passenden Lied: Zarah Leander sang "Der Wind hat mir ein Lied erzählt".Einen weiteren Höhepunkt im Programm markierte der Sketch "Die Bowle", in dem nicht zuletzt die Socken des Pastors Lacher ernteten. Danach kam mit Nana Mouskouris Lied "Wind" wieder etwas Ruhe in den Saal. Eine gute Gelegenheit, das Jahr Revue passieren zu lassen - und die vielen guten Taten der Elisabethen: Etwa die jeweils 500 Euro, mit denen sie die Elterninitiative krebskranker Kinder in Homburg, das Jugenddorf der Marienpflege in Ellwangen und erstmals den Kinderhospizdienst Saar förderten. Auch im Ort haben die Elisabethen mit ihren Spenden viel bewegt: Das kam den Messdienern zugute, die neue Gewänder erhielten. Und der Pfarrkirche, für deren Blumenschmuck der Verein sorgte. Außerdem unterstützen die Elisabethen aus dem Erlös der Martinsfeier die Wärmestube in Saarbrücken und die Therapeutische Wohngruppe in Altenkessel mit je 250 Euro. Heitere Momente und Innehalten wechselten sich wie immer beim Elisabethenkaffee ab. Das Stück "Der Computer" zeugte von Tücken moderner Technik. Und Gerard Lenormans Lied "Soviel ist schon vom Wind verweht" erinnerte an Vergangenes und Vergänglichkeit. Das Stück "Die Pfarrgemeinde der Zukunft" zeigte, wie es sein könnte, wenn eigenständige Pfarreien zur Großpfarrgemeinde zusammengelegt werden. Der Schluss wurde noch einmal dem Tagesmotto gerecht: Juliane Werdings Version des Klassikers "Die Antwort weiß ganz allein der Wind". redAltenkessel. Seit 13 Jahren bin ich, Birgit Gaußmann (Foto: Becker&Bredel), Vorsitzende des Elisabethenvereins. Anfangs ahnte ich nicht, was auf mich zukam. Aber dieser Schritt war richtig. Ich lernte engagierte Elisabethenfrauen kennen, die mir zu besten Freundinnen geworden sind. Das spürte ich intensiv beim Heimgang meiner Mutter. Umarmungen, ein Händedruck, ein Gespräch. Meine Familie und ich waren nicht allein. In all den Jahren haben wir schon viel bewirkt in unserer Pfarrgemeinde, aber auch außerhalb. Immer wieder haben wir Projekte erschlossen und im Sinne der heiligen Elisabeth von Thüringen Geld an Bedürftige weitergegeben. Es tut gut, solche Arbeit zu leisten, vor allem, weil bei uns der Spaß nicht zu kurz kommt. Miteinander zu lachen, dabei Gutes zu tun, aber auch zusammen zu weinen: Das ist eine gesunde Mischung, die aus uns Freudinnen gemacht hat." red