Unser Wahrzeichen wartet auf Hilfe

Alt-Saarbrücken · 3,98 Millionen Euro würden Stadt, Land und Kirche gerne in die Ludwigskirche und ihr Umfeld investieren. Aber auch einen Monat nach dieser Ankündigung gibt es noch keinen Zuschussbescheid des Bundes.

 Die Ludwigskirche ist das Symbol Saarbrückens. Die evangelische Kirche alleine kann sie aber nicht finanzieren. Eine Stiftung hilft, es wird aber auch Geld vom Staat erwartet. ArchivFoto: Oliver Dietze

Die Ludwigskirche ist das Symbol Saarbrückens. Die evangelische Kirche alleine kann sie aber nicht finanzieren. Eine Stiftung hilft, es wird aber auch Geld vom Staat erwartet. ArchivFoto: Oliver Dietze

Foto: Oliver Dietze

Es gibt gute Nachrichten. Die Sache mit den Kirchenhütern zum Beispiel, sagt Martin Wendt, sei eine Erfolgsgeschichte. 16 Ehrenamtler sorgen durch ihren Einsatz seit einigen Monaten dafür, dass die Ludwigskirche dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr für Besucher offen steht. Martin Wendt ist - ebenfalls ehreanamtlich - Vorstand der Stiftung Ludwigskirche. Diese Woche am Donnerstag treffen sich die Kirchenhüter, um sich auszutauschen und eine Bilanz ihrer Arbeit zu ziehen.

Weitere Ehrenamtliche sind willkommen. Ebenso Firmen , die die Ludwigskirche unterstützen wollen. Wie die Metzgerei Konrad, die einen Euro pro Ring Lyoner an die Stiftung spendet. Oder die Kaffeebohne, die pro "Saarbrücker Pfund" einen Euro abführt. Dazu gebe es Gespräche.

Auf eine Nachricht wartet der Stiftungsvorstand aber jeden Tag: Auf die Nachricht aus Berlin, dass mit dem Projekt "Barock trifft Moderne" begonnen werden kann. Für 3,98 Millionen Euro sollen mit Hilfe dieses "Bundes-Förderprogramms für herausgehobene national bedeutsame städtebauliche Projekte" die Kirche saniert und ihr Umfeld aufgewertet werden. Auch wenn die Zusage noch nicht da ist, man sei eifrig am Planen: Wendt: "Wir stehen in den Startlöchern."

Wer Kirchenhüter werden will, wendet sich an Heidi Walter, Tel. (01 71) 4 89 48 59. Wer die Stiftung unterstützen will, wendet sich an Martin Wendt, E-Mail: martin.wendt@ekir.de

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