Podiumsdiskussion zum Pingusson-Areal

Für "die städtebauliche Entwicklung" des Bereiches um das ehemalige Kultusministerium, das sogenannte Pingusson-Areal in Alt-Saarbrücken , sieht die Architektenkammer des Saarlandes (AKS) "dringenden Handlungsbedarf".Das teilt die AKS mit und erinnert daran, dass sie im Frühjahr an die Stadt appelliert habe, "schnellstmöglich einen städtebaulichen Ideenwettbewerb für das Areal auszuloben".Die AKS glaubt, dort sei "Eile geboten", weil "die Handwerkskammer des Saarlandes umfangreiche Baumaßnahmen" plane und "dabei auch eine Teilnutzung des Pingusson-Areals in Erwägung" ziehe.AKS-Präsident Professor Heiko Lukas glaubt, nur mit einem städtebaulichen Ideenwettbewerb könne sichergestellt werden, dass die Handwerkskammer etwas baut, was auch wirklich in dieses Stadtviertel passt, sodass dieses "bedeutende Areal eine Aufwertung für Saarbrücken erfährt".Lukas: "Im Rahmen ihrer Planungshoheit ist die Landeshauptstadt hier gefordert.

Ein städtebaulicher Ideenwettbewerb würde gewährleisten, dass die Bauleitplanung den Anforderungen an eine nachhaltige städtebauliche Entwicklung entspricht."

Nun lädt die AKS - "um die Wichtigkeit des Themas deutlich zu machen" - am kommenden Montag, 14. September, um 18 Uhr zu einer Podiumsdiskussion in die "Akademie im Haus der Architekten", Neumarkt 11.

Mit von der Partie sind die Vorsitzenden der Stadtratsfraktionen von SPD , Peter Bauer, CDU , Peter Strobel sowie Professor Bernd Richter vom Bürgerbündnis Freie Wähler und Lothar Schnitzler von der Linken.

Auch Vertreter der Stadtverwaltung, der Landesregierung, der Handwerkskammer des Saarlandes , der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) sowie diverser Berufsverbände sind eingeladen.