Neue Saarmesse kommt gut an

Die internationale Saarmesse hat sich neu aufgestellt. Sie dauert bis Sonntag, 19. April. Wir haben die Besucher am Samstag gefragt, wie ihnen das neue Messekonzept gefällt.

Theo Schmidt.
Hans-Peter Bechter.
Wolfgang Quinten.
Jürgen Hettrich.
Paul Richard Frank.
Dirk Meyer.

Zur 66. Auflage hat die internationale Saarmesse ihr Konzept verändert. "Aus zwei wird mehr" lautet das Motto, wesentlicher Punkt des Konzeptes ist, dass Angebote aus der Saarmesse und der "Welt der Familie" zusammen präsentiert werden - und außerdem noch der "Autofrühling" in die Saarmesse integriert ist. In einer nicht repräsentativen Umfrage hat die Saarbrücker Zeitung sich am Eröffnungstag umgehört, wie das neue Konzept bei den Messe-Besuchern ankommt.

"Der Mief der vergangenen Jahre ist weg, die Messen zusammenzulegen bedeutet eine Bündelung der Kräfte", meint der Burbacher Theo Schmidt. Er sieht die Messe damit auf gutem Bundes-Niveau.

Wolfgang Quinten nennt einen praktischen Effekt: "So kann man sich auf einem einzigen Rundgang über alles informieren, während man früher zwei Messen besuchen musste." Seine ersten optischen Eindrücke: "Die Gänge erscheinen mir breiter, irgendwie wirkt alles etwas moderner."

Paul Richard Frank sagt: "Ich habe noch nicht alle Bereiche gesehen, aber was ich gesehen habe, gefällt mir." Das Angebot sei abwechslungsreich: "Es gibt einiges Neues, wie den Bereich Digital Home, man findet aber auch viele bekannte Stände, so dass auch die Kontinuität gegeben ist." Sein vorläufiger Favorit: "Die Kocharena, die ist sehr interessant." Spitzenköche bereiten dort vor den Augen der Messebesucher allerhand Leckereien zu, die auch zum Probieren verteilt werden. Hans-Peter Bechter genießt und urteilt über das neue Messekonzept: "Es scheint mir sehr gelungen und abwechslungsreich, der lukullische Bereich wurde deutlich aufgewertet, im Computerbereich ist ein erster Einstieg gemacht."

Der Klarenthaler Jürgen Hettrich meint: "Bisher habe ich noch keinen großen Unterschied bemerkt." Die Attraktivität spricht er der Saarmesse aber keineswegs ab. "Ich habe heute vieles über Haustechnik erfahren, etwa über Fotovoltaik und Haussicherung."

Susanne Bruns hat sich lange in der Halle 7 aufgehalten. "Es ist schon erstaunlich, was es im Bereich Digital Home alles gibt." Es sei ein großes Plus für die Messe, diesen Bereich jetzt zu besetzen: "Dort geht der Fortschritt so rasant voran, dass es schwer ist, auf dem Laufenden zu bleiben."

Kerstin Lenz beeindruckt der Computerbereich in Halle 8: "Gut, dass man dort vieles vor Ort ausprobieren kann."

Es gibt aber auch Kritik. "Der Autobereich geht ein wenig unter, ich wünschte mir eine genauere Abgrenzung zwischen den Automarken und dass die deutlicher mit ihren Logos auf sich hinweisen", moniert die Auto-Begeisterte Bettina Hoffmann. Dirk Meyer sieht im neuen Gesamt-Konzept eine Aufwertung: "Mir gefallen vor allem die Live-Shows, dort kann man von den Profis was lernen." Sein Fazit: "Ich würde auf jeden Fall wiederkommen."

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