Auf der Straße lassen Bürger ihren Gedanken freien Lauf

An fünf verschiedenen Standorten in Alt-Saarbrücken ging's am Dienstagabend um Dialog. Unter dem Motto "Es ist Zeit, miteinander zu sprechen" hatte der Arbeitskreis der sozialen Einrichtungen in Saarbrücken sogenannte Freiräume eingerichtet.

So auch in der Moltkestraße. Hier sprachen Mitglieder des Arbeitskreises die Passanten an.

Zu den Schlagworten Glück, Angst, Heimat, Vielfalt und Flucht konnten die Menschen spontan Stellung beziehen. "Bei uns darf jeder seine Meinung äußern, auch wenn es nicht unbedingt der eigenen entspricht", sagt Thomas Hippchen vom Stadtteilbüro Alt-Saarbrücken . "Wir wollen von den Leuten wissen, welcher Begriff ihnen spontan als ehestes unter die Haut geht. Zum Beispiel hatten wir schon einen Gast, für den der Begriff ,Glück' eine wichtige Rolle spielte. Erst freute ich mich für ihn, bis er mir sagte: Nein, nein. Ich habe im Moment kein Glück", berichtete Hippchen nachdenklich. Ziel der Gespräche sei es, den Leuten Raum zu geben, um über aktuelle Fragen zu sprechen, die die Gesellschaft zurzeit beschäftigen.

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