Anwohner ärgern sich über wildes Parken

Das Ordnungsamt kontrolliert nach Beschwerden am Unteren und Oberen Hagen. Diese Woche wurde auch abgeschleppt.

Ursula Bothen ist sauer - auf die Autofahrer, die im Wohngebiet am Unteren und Oberen Hagen die Straßen so zuparken, dass die Müllabfuhr nicht durchkommt, und auf die, die nichts dagegen tun. Das Ordnungsamt, die Oberbürgermeister und das Wirtschaftsgymnasium, dessen Schüler die Autos einfach wild parken, wie sie vermutet. "Keine Antwort", sagt Bothen.

Das Ordnungsamt gehe solchen Hinweisen über "wildes Parken" sofort nach, versichert dagegen Stadtpressesprecher Thomas Blug. Die Straßen "Oberer Hagen" und "Unterer Hagen" sind enge und steile Straßen in einem Wohngebiet. "Die Parksituation ist dort regelmäßig angespannt", weiß Blug. Denn es melden sich immer wieder Anwohner bei der Stadt - Anfang der Woche erst wieder. Am Montag habe das Ordnungsamt deshalb in beiden Straßen kontrolliert. "Dabei wurden 19 Verwarnungen erteilt, unter anderem wegen Parken auf dem Gehweg und im absoluten Halteverbot, was in den meisten Fällen zu Behinderungen geführt hat. Ein Fahrzeug wurde im absoluten Halteverbot abgeschleppt", sagt Thomas Blug.

Außerdem habe das Ordnungsamt bereits überprüft, ob halbseitiges Gehwegparken in den Straßen "Oberer Hagen" und "Unterer Hagen" umgesetzt werden könnte. "Diese Möglichkeit scheidet aber aus, da dann die Mindestgehwegbreite von 1,50 Meter zuzüglich des Sicherheitsabstandes zum Fahrzeugverkehr von einem halben Meter nicht mehr gegeben ist", sagt er. Lediglich in einem Teilabschnitt der Straße "Unterer Hagen", im Bereich der Anwesen 28 bis 40, wurde halbseitiges Gehwegparken mit einer Markierung angeordnet. Blug: "In solchen Wohnstraßen sollten sich grundsätzlich die Anwohner beim Abstellen ihrer Fahrzeuge so arrangieren, dass der Fließverkehr nicht behindert wird."