Aktivist Raul Krauthausen kommt nach Saarbrücken „Der Politik sind Menschen mit Behinderung nicht wichtig genug“

Interview | Saarbrücken · Vor 15 Jahren bereits wurde die UN-Konvention zur gesellschaftlichen Teilhabe aller Menschen ratifiziert, doch die Bilanz in puncto Inklusion in Deutschland ist bislang sehr ernüchternd, meint Raul Krauthausen. Der bekannte Inklusions-Aktivist wird am 26. Juni beim Festakt des Vereins „Miteinander leben lernen“ in Saarbücken sprechen.

Raul Krathausen (2.v.l.) demonstrierte auch 2019 schon im Saarland (hier vor dem saarländischen Landesamt für Soziales) für eine bessere Inklusion. Konkret ging es damals darum, dass das Landesamt die Kosten für eine rund-um-die-Uhr Betreuung des Schwerbehinderten Markus Igel (r) übernehmen sollte.

Raul Krathausen (2.v.l.) demonstrierte auch 2019 schon im Saarland (hier vor dem saarländischen Landesamt für Soziales) für eine bessere Inklusion. Konkret ging es damals darum, dass das Landesamt die Kosten für eine rund-um-die-Uhr Betreuung des Schwerbehinderten Markus Igel (r) übernehmen sollte.

Foto: dpa/Oliver Dietze

Der Saarbrücker Verein „Miteinander leben lernen“ besteht seit 40 Jahren. Damals haben sich Eltern zusammengeschlossen, um Inklusion voranzubringen. Zum Festakt am 26. Juni im Schloss in Saarbrücken kommt der Aktivist für Inklusion und Barrierefreiheit Raul Krauthausen nach Saarbrücken. Titel seines Vortrages: „Wer Inklusion will, findet einen Weg. Wer sie nicht will, findet Ausreden“. Wir haben mit ihm über Inklusion gesprochen: über Rechte, Pflichten und Hindernisse.