Berufspendler können aufatmen Reparaturarbeiten an Grumbachtalbrücke auf der A6 sind heute zum Schulbeginn beendet

Update | St Ingbert/Saarbrücken · Autofahrer sind derzeit genervt von Problemen auf der Grumbachtalbrücke. „Erst ein paar Monate geöffnet und schon die Hälfte der Fahrbahnen gesperrt“, schrieb ein SZ-Leser. Jetzt können Berufspendler wieder aufatmen.

Die gerade erst neu gebaute Brücke auf der A 6 bei St. Ingbert-Sengscheid ist jeweils nur einspurig befahrbar. Das nervt einen SZ-Leser.

Die gerade erst neu gebaute Brücke auf der A 6 bei St. Ingbert-Sengscheid ist jeweils nur einspurig befahrbar. Das nervt einen SZ-Leser.

Foto: BeckerBredel

Update vom 2. September: Die provisorische Grumbachtalbrücke auf der A6, die erst vor wenigen Monaten eröffnet wurde, hatte erneut für Unmut bei den Autofahrern gesorgt. Unerwartete Schäden an den Wasserabläufen mussten repariert werden. Die mit Reparaturarbeiten einhergehende einstreifige Verkehrsführung führte zwangsläufig zu Verkehrsbehinderungen.

Rechtzeitig zum Ende der Sommerferien im Saarland und Rheinland-Pfalz werden die Arbeiten jetzt abgeschlossen. Heute, 4. September, vor dem einsetzenden Berufsverkehr sollen auf dem Bauwerk beide Richtungsfahrbahnen wieder zweistreifig zur Verfügung stehen.

A6 Grumbachtalbrücke: Neubau macht Fortschritte (Fotostrecke)​
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Der Neubau der Grumbachtalbrücke macht Fortschritte

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Foto: BeckerBredel

Autofahrer genervt: Darum sind mehrere Spuren auf der neuen Grumbachtalbrücke gesperrt

Erstmeldung vom 28. August: Ein SZ-Leser beschwert sich über die Baustelle auf der Grumbachtalbrücke. Die wird komplett neu gebaut. Unweit des St. Ingberter Ortsteils Sengscheid entsteht ein neues Bauwerk, dessen Fahrbahnkonstruktion bereits fertiggestellt ist. Der Verkehr wurde über eine neue Brücke neben der alten Brücke geführt, lief wieder in jeder Richtung zweispurig, was die Behinderungen minderte. Doch nun gibt es ausgerechnet mit diesem Neubau unerwartete Probleme.

Unerwartete Schwierigkeiten auf der neuen Grumbachtalbrücke

SZ-Leser Heico Pfeifer hat unserer Redaktion geschrieben und stellte die zentrale Frage: „Was ist los auf der neuen Grumbachtalbrücke? Erst ein paar Monate geöffnet und schon die Hälfte der Fahrbahnen gesperrt! Was läuft da schief? Stehe da jetzt jeden Tag im Stau.“

Die Autobahn GmbH des Bundes gibt zu, dass es am Neubau unerwartete Schwierigkeiten gibt. Pressesprecher Klaus Kosok teilt mit: „Auf der A 6 zwischen den Anschlussstellen Fechingen und St. Ingbert-West sind in Höhe der Grumbachtalbrücke akute Schäden an Wasserabläufen aufgetreten, deren Beseitigung zur Wahrung der Verkehrssicherheit keinen Aufschub duldet. Da die Schäden die Verkehrssicherheit beeinträchtigen können, haben wir vorsorglich jeweils einen Fahrstreifen in beide Fahrtrichtungen eingezogen.“

Führte Baumangel zur halbseitigen Sperrung?

Aktuell würden die Schäden an den Entwässerungseinrichtungen begutachtet, um eine möglichst schnell umsetzbare Instandsetzung vorzubereiten.

Ziel sei es, die Instandsetzung noch während der Sommerferien abzuschließen. Solange sei mit Behinderungen im Berufsverkehr zu rechnen.

Hat denn ein Baumangel zur halbseitigen Sperrung des Neubaus geführt? Hier gab sich Kosok eher wortkarg: „Die Schäden an den Wasserabläufen werden zurzeit untersucht.“