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A 620 wird wegen hohem Saarpegel diesmal wohl nicht gesperrt

Sperrung der Autobahn : Hochwasser betrifft wohl nicht die A 620

Da der Pegel der Saar in Saarbrücken nicht über 3,70 Meter steigen wird, gibt die Polizei Entwarnung.

Die Saarbrücker werden in den kommenden Tagen wohl von weiteren Sperrungen im Zuge eines möglichen Hochwassers verschont bleiben. Das betrifft auch die Autobahn 620, wie die Polizei am Freitag, 6. März, auf Nachfrage der SZ meldete. Starke Niederschläge in den vergangenen Tagen hatten dafür gesorgt, dass die Saar übermäßig anstieg.

Deshalb stand am Freitag um 17 Uhr der Pegel an der Mess-Station St. Arnual bei 3,64 Meter – Tendenz steigend. Trotzdem erwartete das Hochwassermeldezentrum Saarland des Landesamtes für Umwelt am Freitag einen Höchststand von nicht mehr als 3,70 Meter. Also ging die Polizei am Freitag auch davon aus, dass keine weiteren Sperrungen mehr nötig sein werden. Die Stadtautobahn wird zwar ab einem Saarpegel von 3,60 Meter gesperrt, aber das ist prophylaktisch für den Fall, dass das Wasser weiter steigt – denn ab etwa 3,80 Meter fließt Wasser  auf die Fahrbahn. Weil aber nur 3,70 Meter erwartet werden, bleibt die A 620 offen.

Eine Sperrung gab es trotzdem von Donnerstag auf Freitag: In der Franz-Josef-Röder-Straße beim Landtag war Parken am Straßenrand verboten. Nur wenige missachteten das und kassierten dafür einen Strafzettel. Dass die Sperrung anderswo zu Parkplatz-Mangel geführt habe, ist der Polizei nicht bekannt. Mittlerweile ist sie wieder aufgehoben.