GdP-Chef Andreas Rinnert über die aktuelle Lage Hass und Polizeifeindlichkeit geduldet? Erneut schwere Kritik am 1. FC Saarbrücken

Interview | Saarbrücken · Das Verhältnis zwischen dem 1. FC Saarbrücken und der Polizei bleibt nach jüngsten Ausschreitungen und Anti-Polizei-Bannern im Stadion angespannt. Der Chef der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland übt jetzt im Interview noch einmal scharfe Kritik. Was Andreas Rinnert vom Verein fordert – und welche Probleme er bei der Polizei hierzulande sieht.

Polizeieinsatz beim Spiel 1. FC Saarbrücken gegen Waldhof Mannheim im vergangenen Jahr. Die Polizei im Saarland braucht bei derartigen Risikospielen immer wieder Unterstützung aus mehreren Bundesländern.

Polizeieinsatz beim Spiel 1. FC Saarbrücken gegen Waldhof Mannheim im vergangenen Jahr. Die Polizei im Saarland braucht bei derartigen Risikospielen immer wieder Unterstützung aus mehreren Bundesländern.

Foto: BeckerBredel

Immer wieder gab es in den letzten Monaten Diskussionen über die Polizei im Saarland. Ein Schwerpunkt dabei: Hochrisikospiele im Fußball, bei denen die Saar-Polizei regelmäßig Unterstützung aus mehreren Bundesländern braucht. Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) übte im Rahmen der Spiele nicht nur immer wieder Kritik an dem Zustand der Polizei im Saarland allgemein, sondern auch vor allem am 1. FC Saarbrücken. Nach Zusammenstößen der Fans und Beamten im Dezember, kam es zuletzt erneut zu Ausschreitungen. Wie sieht der Chef der GdP im Saarland die aktuelle Situation? Wir haben mit ihm gesprochen.