Eröffnung diese Woche Neuer Laden in der „Fressgasse“ in Saarbrücken – diese Leckereien gibt es

Saarbrücken · Egal ob Mittagspause oder Kneipentour: In der Kaltenbachstraße in Saarbrücken findet jede und jeder etwas Schmackhaftes für den kleinen und größeren Hunger. Das Angebot wächst weiter.

 Chef Ovidiu Neag stammt aus Rumänien.

Chef Ovidiu Neag stammt aus Rumänien.

Foto: Thomas Schäfer

Die „Freßgass“ in Frankfurt ist beinahe weltbekannt. Die Stadt selbst lobt die große Zahl „kulinarischer Versuchungen“, Gäste würden entführt in die „internationale Welt der Gourmets“. Saarbrückens „Fressgasse“ ist davon noch ein Stück entfernt, vielleicht auch meilenweit, aber die Kaltenbachstraße direkt am St. Johanner Markt bietet auf wenigen Metern auch viele Versuchungen, allerhand Leckeres. Kalinskis Wurstwirtschaft genießt einen vorzüglichen Ruf, nebenan gibt es beste Backwaren, gegenüber legendäre Pizza und Rigatoni – und jetzt gibt es in der Straße etwas neues Süßes: Baumstriezel!

Baumstriezel bekannt vom Weihnachtsmarkt im DFG und in St. Wendel

Eigentlich kennt man das Hefeteiggebäck vor allem von Weihnachtsmärkten. Neag Ovidiu aber, ein 46 Jahre alter Rumäne aus Riegelsberg, wagt sich nun an einen eigenen Laden in der Saarbrücker Innenstadt. Die Baumstriezel aus seiner Heimat konnte man im Winter unter anderem beim Weihnachtsgarten im Deutsch-Französischen Garten oder beim Weihnachtsmarkt in St. Wendel probieren.

 Der Laden in der Kaltenbachstraße.

Der Laden in der Kaltenbachstraße.

Foto: Thomas Schäfer

Nun kann man sie jeden Tag genießen. Spätestens am Freitag öffnet der Laden, vielleicht schon am Donnerstag. Täglich von 12 bis 20 Uhr und am Wochenende sogar von 12 bis 23 Uhr soll es die Baumstriezel geben.

So sieht es im Inneren aus.

So sieht es im Inneren aus.

Foto: Ovidiu Neag

Original-Rezept aus Transsilvanien nun in Saarbrücken

„Ich bin in Transsilvanien geboren, in Siebenbürgen, und bin mit Baumstriezeln groß geworden“, erklärt Ovidiu. Schon seine Uroma habe sie gemacht, in Rumänien finde man die Nachspeise praktisch überall. Seine Baumstriezel seien „original“, zubereitet nach einem traditionellen Rezept aus dem Herzen Transsilvaniens, der Heimat von Graf Dracula, dem berühmtesten Vampir der Geschichte.

Jeder Biss, so erklärt Ovidiu auf seiner Internetseite, sei ein Genuss, denn jeder Biss in den Baumstriezel offenbare eine „perfekte Kombination von knuspriger äußerer Schicht und zarter, luftiger innerer Textur“.

Das kostet die süße Versuchung

Dabei gibt es einige Varianten, mit Zucker und Zimt zum Beispiel, Nüssen oder Karamell. Auch gefüllte Baumstriezel mit Schokoladencreme, Eis und Toppings werden angeboten. Sie kosten ab 6,50 Euro.

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