„Immer größere Probleme“ Hilferuf aus dem Saarbrücker Rathaus – noch mehr Flüchtlinge schaffen wir nicht!

Saarbrücken · Es sind Zahlen wie 2016, vor allem junge Syrer suchen Schutz in Saarbrücken. Doch die Stadt findet kaum noch Wohnungen für Geflüchtete. Was sie jetzt tun will, um nicht wieder Sporthallen schließen zu müssen.

 März 2022: In die Scharnhorsthalle in St. Arnual ziehen die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine ein. Sozialdezernent Tobias Raab (links) und OB Uwe Conradt (rechts) begleiten sie. Müssen bald wieder Turnhallen belegt werden? Die Stadt möchte das vermeiden.

März 2022: In die Scharnhorsthalle in St. Arnual ziehen die ersten Flüchtlinge aus der Ukraine ein. Sozialdezernent Tobias Raab (links) und OB Uwe Conradt (rechts) begleiten sie. Müssen bald wieder Turnhallen belegt werden? Die Stadt möchte das vermeiden.

Foto: BeckerBredel

Es ist ein eindringlicher Hilferuf aus dem Saarbrücker Rathaus, auch wenn die Brisanz manches Mal im Beamtendeutsch untergeht. „Aktuelle Lage in der Geflüchtetenunterbringung“, lautete der lapidare Titel von Tagesordnungspunkt 6 der jüngsten Sitzung des Sozialausschusses des Stadtrates. Doch in der Vorlage zur Sitzung wurde dann sehr schnell deutlich, wie groß die gegenwärtigen Herausforderungen für die Stadt sind: „Die Zuweisungszahlen befinden sich seit längerem auf einem sehr hohen Niveau und sind in den letzten Monaten zusätzlich hierzu sehr stark steigend.“