Erste „Fuckup-Night“ für Demokratie Haus weg, Beziehung kaputt: Saar-Politiker sprechen über ihre größten Niederlagen

Saarbrücken · Über Erfolge reden Politiker immer gern – aber über Niederlagen? Auf der Saar in Saarbrücken haben es einige nun getan, bei der ersten „Fuckup-Night“ für Demokratie. Einige bekannte Namen gewährten überraschend tiefe Einblicke.

 Sprachen auf der ersten „Fuckup-Night“ für Demokratie über Fehler und Niederlagen, von links: Carolin Mathieu (CDU), Sascha Haas (SPD) und Tobias Raab (Ex-FDP).

Sprachen auf der ersten „Fuckup-Night“ für Demokratie über Fehler und Niederlagen, von links: Carolin Mathieu (CDU), Sascha Haas (SPD) und Tobias Raab (Ex-FDP).

Foto: fotolutz.com/Markus Lutz

„A big fuck-up“, so steht es im Englischwörterbuch, ist „eine große Scheiße“. Etwas softer übersetzt geht es um großen Mist, den man vielleicht gebaut hat, um Fehler, um Versagen. Bei „Fuckup-Nights“, wie es sie seit Jahren auch in Deutschland gibt, erzählen Menschen vom beruflichen Scheitern. Neuerdings auch Politiker. Im Saarland hat jetzt die erste „Fuckup-Night“ für die Demokratie stattgefunden, am Donnerstagabend auf dem Schiff „Frohsina“ mitten in Saarbrücken.