Saarbrücken hat noch keine Bootsflüchtlinge zugewiesen bekommen

Trotz Stadtrats-Resolution : Keine Bootsflüchtlinge in Saarbrücken

Im Juli hat der Saarbrücker Stadtrat die Landeshauptstadt zum „sicheren Hafen“ erklärt und dem Bund angeboten, 60 Bootsflüchtlinge aufzunehmen. Der Rat bekräftigte damit ein Angebot, das Bürgermeister Ralf Latz (SPD) zuvor bereits per Brief Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) gemacht hatte.

Auf SZ-Anfrage teilt die Stadtverwaltung mit, dass bisher kein Bootsflüchtling zugewiesen wurde. Das Ministerium hatte mitgeteilt, dass Bootsflüchtlinge das gesetzlich vorgeschriebe Asylverfahren durchlaufen müssen und nicht an die Kommunen, sondern den Bundesländern zugewiesen werden.

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