Grund überrascht Geschäft verlässt die Saarbrücker Europa-Galerie

Saarbrücken · Ein Geschäft schließt seine Filiale in der Saarbrücker Europa-Galerie. Von den Gründen sind auch vier weitere Mietparteien betroffen.

Saarbrücken: Geschäft verlässt Europa-Galerie – Grund überrascht
Foto: BeckerBredel

Seit etwa drei Jahren hat die Optiker-Kette Mister Spex eine Filiale in der Europa-Galerie in Saarbrücken. Nun ist bekannt geworden: Mister Spex wird endgültig aus der Galerie ausziehen und sich voraussichtlich neue Räumlichkeiten in Saarbrücken suchen. Der Grund: Teile der Bausubstanz in der Europa-Galerie weisen Mängel auf.

Auf Anfrage der Saarbrücker Zeitung bestätigt die PR-Agentur des Europa-Galerie-Managements diese Information. Bei einer baulichen Routineprüfung sei festgestellt worden, dass an manchen Stellen der Decke Gleitlager ausgetauscht werden müssen. Die Agentur betont jedoch: „Es besteht und bestand zu keiner Zeit eine Gefährdung.“ Das sei das Ergebnis eines Sachverständigen-Gutachtens.

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Auch sei es „nichts Ungewöhnliches“, dass solche Sanierungsarbeiten anfallen, und das Ausmaß halte sich in Grenzen. „Für unsere Besucher ergeben sich keinerlei Beeinträchtigungen“, heißt es vonseiten des Galerie-Managements weiter. Besuchszahlen und Umsätze seien während des ersten Bauabschnitts der Sanierung im Vergleich zum Vorjahr sogar gestiegen.

Sanierungsarbeiten in der Europa-Galerie sollen bis Juli 2024 dauern

Seit September ist die Sanierung nun im Gange. Der erste Bauabschnitt wurde während des regulären Geschäftsbetriebs durchgeführt und ist bereits abgeschlossen. Der zweite Bauabschnitt beginnt im Januar und soll bis April dauern. Dann beginnt der dritte und letzte Bauabschnitt, mit dem die Sanierung bis Juli 2024 komplett abgeschlossen sein soll.

Wie das Galerie-Management bestätigt, sind neben Mister Spex noch vier weitere Mietpartner von den Sanierungsarbeiten betroffen, die ihre Geschäfte jedoch nicht schließen werden. Sie müssen während der Sanierung ihren Betrieb teilweise auf kleinerer Fläche fortsetzen. „Wir unternehmen alles, um die temporären Beeinträchtigungen für die betroffenen Mietpartner so gering wie möglich zu halten“, lässt das Management mitteilen. Man sei regelmäßig in intensivem Austausch mit den Mietpartnern und spreche über Lösungsansätze. Zu einzelnen betroffenen Mietpartnern will sich das Management nicht äußern.

Auch die Frage, ob für die Räumlichkeiten von Mister Spex im Erdgeschoss der Europa-Galerie bereits ein Nachmieter gefunden ist, will das Management derzeit nicht beantworten. „Neuvermietungen werden wir kommunizieren, sobald die Verträge dazu abgeschlossen sind.“

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