Saarbrücker fordern neues Giftmüll-Gutachten Wie verseucht ist der Boden, auf dem das Wohnquartier Knappenroth entstehen soll?

Update | Saarbrücken · Die Stadt Saarbrücken will Im Knappenroth am Rastpfuhl ein Wohngebiet mit rund 550 Wohneinheiten erschließen. Doch der Boden ist verseucht. Er soll abgetragen und in einem „Verwahrbauwerk“ dort deponiert werden. Dass das so geht wie geplant, bezweifelt eine Bürgerinitiative – und fordert neue Gutachten, bevor weiter geplant wird.

 Die Idylle täuscht: In diesem Gebiet am Knappenroth (Rastpfuhl) ist der Boden teils verseucht. Dort soll trotzdem das größte neue Wohnquartier der Landeshauptstadt mit über 500 Wohneinheiten entstehen.

Die Idylle täuscht: In diesem Gebiet am Knappenroth (Rastpfuhl) ist der Boden teils verseucht. Dort soll trotzdem das größte neue Wohnquartier der Landeshauptstadt mit über 500 Wohneinheiten entstehen.

Foto: BeckerBredel

„Wir sind keine Blockierer!“ Darauf besteht die Sprecherin der Bürgerinitiative (BI) Knappenroth Eva Meszaros. Wir treffen sie und rund 20 weitere Bürgerinnen und Bürger im Kleingartenverein am Rande des Gebietes am Knappenroth, das zu einem großen Wohngebiet mit über 500 Wohneinheiten entwickelt werden soll (wir berichteten mehrfach). Dort traf sich die Gruppe jetzt, um nächste Schritte zu besprechen. „Bevor weitere Planungsschritte gemacht werden, müssen dringend zahlreiche Fragen nicht nur rund um das Verkehrskonzept, sondern auch um den Gesundheitsschutz geklärt werden!“, so die BI-Sprecherin. Die Stadt wimmele ab, klagen die besorgten Bürger.