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Saarbahn sagt, wie sie ihre 130 Busse für den Winter ausgerüstet hat

Saarbrücken : Wie die Saarbahn ihre Busflotte winterfest macht

Wenn’s kalt und glatt wird, ist das auch eine Herausforderung für die Busse der Saarbahn GmbH. Und nicht jede Haltestelle ist dann erreichbar.

Der Winter ist da. Schnee- und Eisglätte führt zu Verspätungen, Unfällen und Behinderungen. Das betrifft auch Busse. Besonders für lange Gelenkbusse sind Kurven bei Straßenglätte eine Herausforderung. „Sicherheit geht vor – deshalb bittet die Saarbahn um Verständnis, wenn es bei Straßenglätte zu Verspätungen und vereinzelt zu Ausfällen kommt“, sagt Unternehmenssprecherin Ulrike Reimann. Die geschulten Fahrer wüssten, wie ihre bis zu 18 Meter langen und bis zu 30 Tonnen schweren Busse auch bei rutschigem Untergrund sicher zu beherrschen sind. Die Werkstatt des Unternehmens achte auf die Winterreifen der 130 Busse. Gewechselt werden sie Reimann zufolge schon bei einer Restprofiltiefe von fünf bis 6 Millimetern. Gesetzlich erlaubt seien 1,6 Millimeter. Dennoch könnten Busse bei Glätte besonders die Haltestellen auf den Höhen oder in den nicht geräumten Nebenstraßen nicht immer erreichen. „Dann empfehlen wir, auf eine Haltestelle an einer stark befahrenen Hauptstraße auszuweichen. Die Hauptstraßen werden zuerst geräumt“, sagt Reimann.

Ob das Unternehmen den Busverkehr teilweise einstellt, liege im Ermessen der Verkehrsmeister in der Betriebssteuerzentrale. Diese könnten aufgrund ihrer langjährigen Erfahrung abwägen, ob es sicherer ist, gewisse Abschnitte zu umfahren.

  Hinweise, ob es beispielsweise in den Höhenlagen Behinderungen im Busverkehr gibt, stehen auf der Homepage der Saarbahn.

www.saarbahn.de