Wegen Corona-Gefahr Saar-Lehrer besorgt vor Start des neuen Schuljahres

Saarbrücken · „Mit großer Sorge“ blickt der Saarländische Lehrerinnen- und Lehrerverband (SLLV) dem Schulbeginn in einer guten Woche entgegen. Die SLLV-Vorsitzende Lisa Brausch spricht von einem „Experiment“.

 Schulkinder der Notbetreuung werden in einem Klassenraum einer Grundschule unterrichtet.

Schulkinder der Notbetreuung werden in einem Klassenraum einer Grundschule unterrichtet.

Foto: ZB/Patrick Pleul

Die Klassen, in denen sich bis zu 30 Personen aufhielten, könnten häufig nur eingeschränkt gelüftet werden. „Schüler und Lehrkräfte sind einem hohen Risiko ausgesetzt“, sagte Brausch. Die Landesregierung nehme durch die Aufhebung der Abstandsreglung in den Klassen eine Gefährdung von Lehrkräften und Schülern billigend in Kauf.

Das Bildungsministerium erklärte, die Rückkehr zur Normalität an den Schulen sei gut vorbereitet. Der Musterhygieneplan trage dazu bei, dass die Gesundheit der Lehrer und Schüler bestmöglich geschützt werde. Zudem könnten sich Lehrer kostenlos testen lassen. In Mecklenburg-Vorpommern wurden Tage nach dem Start des neuen Schuljahres zwei Schulen wieder geschlossen, weil es dort je einen Corona-Fall gab.

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