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Wohltuende Klänge bei musikalischer Vesper

Wohltuende Klänge bei musikalischer Vesper

Walpershofen. Regina Schröder zitierte das "Buch der Weisheit" am Sonntag beim Benefizkonzert in der Walpershofer Kirche St. Peter und Paul. Schröder ist Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der katholischen Kirchengemeinde. Im "Buch der Weisheit" spricht dessen mutmaßlicher Autor, Salomo, über die Wohltätigkeit.Dieses Konzert tat wohl, in mehrfacher Hinsicht

Walpershofen. Regina Schröder zitierte das "Buch der Weisheit" am Sonntag beim Benefizkonzert in der Walpershofer Kirche St. Peter und Paul. Schröder ist Vorsitzende des Pfarrgemeinderates der katholischen Kirchengemeinde. Im "Buch der Weisheit" spricht dessen mutmaßlicher Autor, Salomo, über die Wohltätigkeit.Dieses Konzert tat wohl, in mehrfacher Hinsicht. Gut 150 Menschen hörten 90 Minuten lang ein abwechslungsreiches, spannendes und fein ausgewogenes musikalisches Programm. Regen Anteil daran hatte das Zupforchester aus dem Differter Ortsteil Friedrichweiler. Dessen Mitglieder um die Dirigentin Annerose Hümbert beherrschen die Kunst der sanft perlenden Töne mit Mandolinen, Mandolen und Gitarren traumhaft sicher. Schwer zu sagen, welches der Höhepunkt war, das berühmte "Recuerdos de l'Alhambra" von Francisco Tarrèga, das munter vor sich hin plätschernde Allegro des barocken Meisters Johann Friedrich Fasch, das berührende "Fields of Gold" (mit Gesang) von Sting oder das hochinteressante "Heavy metal-Arrangement" für Zupforchester?

Kräftig punkten konnten im Walpershofer Konzert die beiden blutjungen Interpretinnen Caroline Himbert (Querflöte) aus Walpershofen und Beatrice Latz (Klavier) aus Riegelsberg, in gekonnten Duetten und Soli, wobei Beatrice Latz sogar eine variantenreiche Eigenkompostion "Incubus" zu Gehör brachte.

Ganz unauffällig, doch umso wirksamer, setzte die Chorleiterin und Sopranistin Carmen Folz-Bär den Hauptakzent der musikalischen Vesper am Palmsonntag, zum einem mit ihrem fünfköpfigen Frauenchor "Someal", zum anderen mit ihrem Familienquartett mit Vater Werner, Mutter Walburga und dem Onkel Helmut Folz. Beide Ensembles nahmen sich geistlichen Liedern aus aller Welt und aus verschiedenen Epochen an, die, selbst in den schwierigsten Passagen, stilsicher, farbig und berührend klangen. Dafür gab's viel Applaus.

Ebenso wie für die kirchliche Gruppe KunterBund, die das Benefizkonzert organisiert hatte (der Erlös kommt der Renovierung der Peter- und Paul-Kirche zugute) und im Anschluss daran den Besuchern und Ausführenden noch einen Imbiss im benachbarten Pfarrheim anbot. et