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Wichtige Projekte angeschobenVolker Leinenbach hat viel für Heusweiler getan

Der Riegelsberger Bürgermeister Klaus Häusle (Mitte) dankte Werner Barkey (Zweiter von links) mit Ehefrau Edith und Klaus Funck mit Ehefrau Margit für ihr großes Engagement. Foto: Jungfleisch
Der Riegelsberger Bürgermeister Klaus Häusle (Mitte) dankte Werner Barkey (Zweiter von links) mit Ehefrau Edith und Klaus Funck mit Ehefrau Margit für ihr großes Engagement. Foto: Jungfleisch
Riegelsberg. In einer Feierstunde im Rathaus hat Bürgermeister Klaus Häusle die kommunalpolitischen Verdienste von Werner Barkey (SPD) und Klaus Funck (CDU) gewürdigt, die vergangene Woche im Saarbrücker Schloss mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille geehrt wurden (wir berichteten) Von SZ-Mitarbeiterin Monika Jungfleisch

Riegelsberg. In einer Feierstunde im Rathaus hat Bürgermeister Klaus Häusle die kommunalpolitischen Verdienste von Werner Barkey (SPD) und Klaus Funck (CDU) gewürdigt, die vergangene Woche im Saarbrücker Schloss mit der Freiherr-vom-Stein-Medaille geehrt wurden (wir berichteten).



"Es ist nicht alltäglich, dass gleich zwei Persönlichkeiten aus Riegelsberg zeitgleich für ihr Engagement im kommunalpolitischen wie im gesellschaftlichen Bereich ausgezeichnet werden. Umso schöner ist es, dass diese beiden Politiker viel miteinander, selten gegeneinander gearbeitet haben, um das gesellschaftliche Leben in ihrer Kommune über drei Jahrzehnte mit zu prägen", sagte Häusle. "Sie beide haben entscheidend dazu beigetragen, dass wichtige Projekte, die Ihre Gemeinde nach vorn gebracht haben, umgesetzt werden konnten." Für das Engagement dankte Häusle beiden mit gerahmten Fotos, die die "Highlights" der Gemeinde - die Saarbahn, den Kreisel am Ortseingang und den Brunnen vor dem Rathaus - zeigen. Den beiden Ehefrauen, Edith Barkey und Margit Funck, zollte der Verwaltungschef Respekt, weil sie ihren Ehemännern über 30 Jahre den Rücken für ihr kommunalpolitisches Engagement freigehalten haben.

Werner Barkey engagierte sich seit 1979 über 30 Jahre im Gemeinderat Riegelsberg für die Belange seiner Heimat. Von 1979 bis 1984 war er 2. Beigeordneter der Gemeinde und von 1984 bis 1994 als Mitglied des Ortsrates Riegelsberg auch Ortsvorsteher des Gemeindebezirkes Riegelsberg. Sein besonderes Interesse galt der Partnerschaft mit der französischen Stadt Gisors in der Normandie, die er mit hohem Einsatz am Leben erhalten und mehrfach per Fahrrad erkundet hat. Auch im Vereinsleben ist der frühere Schulleiter federführend. Seit 2006 sitzt der Vater zweier erwachsener Kinder dem Kneippverein vor, der mit rund 900 Mitgliedern zu den stärksten Vereinen seiner Heimatgemeinde zählt. Auch im Turnverein und bei den Radsportfreunden Riegelsberg mischt der 73-Jährige an vorderster Front mit.

Klaus Funck war ebenfalls über 30 Jahre Mitglied im Gemeinderat, 21 Jahre davon als Fraktionssprecher der CDU. Am Bau der Riegelsberghalle und am Neubau des Freibades in Riegelsberg war der Christdemokrat als Mitinitiator und Beteiligter bei den Verhandlungen beteiligt. Weitere Projekte, wie den Neubau des Rathauses, der Köllertalhalle und der Gesamtschule Riegelsberg, unterstützte der 71-Jährige.

In Pfarrgemeinde aktiv

Von 1974 bis 1979 sowie von 1994 bis 2009 war der frühere Schulleiter Mitglied des Stadtverbandstages beziehungsweise der Regionalversammlung. Hier setzte er sich im Schul- und Kulturausschuss für die Erweiterung des Ludwigsgymnasiums und in der Verbandsversammlung des Zweckverbandes Historisches Museum Saar für den Neubau und die inhaltliche Gestaltung des Historischen Museums sowie für die Renovierung des Saarbrücker Schlosses ein. Seit 1984 bis heute ist der verheiratete Vater einer erwachsenen Tochter Mitglied im Verwaltungsrat der Pfarrgemeinde St. Matthias in Riegelsberg.Heusweiler. Auch dem Heusweiler Kommunalpolitiker Volker Leinenbach hat der Regionalverband die Freiherr-vom-Stein-Medaille verliehen. Leinenbach ist seit 1968 bis heute Mitglied im ehemaligen Amtsrat (bis 1974) beziehungsweise Gemeinderat Heusweiler. Von 1979 bis 1984 und von 1989 bis heute engagiert sich der 71-Jährige im Ortsrat. Seit 2004 ist der verheiratete Vater zweier erwachsender Söhne zudem Erster Beigeordneter der Gemeinde Heusweiler. Die Sanierung des Ortskerns war dem früheren Regierungsoberamtsrat immer ein besonderes Anliegen. Ferner setzte sich der Christdemokrat für die Neugestaltung des Marktplatzes und des Bahnhofareals in Heusweiler ein. Die Neugestaltung des Bereiches Hirtenbrunnen, der Saarbahnhaltepunkt am Markt und der Bau eines Busbahnhofes konnte mit seiner Unterstützung ebenfalls umgesetzt werden. Eine Herzensangelegenheit war dem langjährigen Jugendschöffen auch das Anlegen des Rasenplatzes für den VfB Heusweiler. mj

Foto: CDU