Wehr zu 44 Einsätzen gerufen

Mit ihren Kollegen aus dem Löschbezirk Riegelsberg haben die Walpershofer Wehrleute im vergangenen Jahr fünf Menschen gerettet. Der Löschbezirk Walpershofen verfügt derzeit über 30 aktive Wehrleute.

Beim Jahresrückblick der Walpershofer Feuerwehr sprachen Löschbezirksführer Pascal Altmayer und sein Stellvertreter Manuel Brück mit den Ortsratsmitgliedern über die aktuelle Situation der Walpershofer Feuerwehr, die derzeit über 30 aktive Wehrleute verfügt. Die Jugendfeuerwehr besteht aus vier Mitgliedern, der Altersabteilung gehören 15 ehemalige Feuerwehrmänner an. Der Löschbezirk wurde im vergangenen Jahr zu 44 Einsätzen gerufen. Hierbei wurden 60 Einsatzstellen abgearbeitet. Bei den Einsätzen konnten zusammen mit den Kollegen aus Riegelsberg fünf Menschen gerettet werden. Zu den größeren Einsätzen zählte unter anderem ein schwerer Wohnungsbrand in der Etzenhofer Straße, ein Vollbrand einer Doppelgarage in Riegelsberg und die Rettung eines schwergewichtigen Patienten in der Herchenbacher Straße. Aber auch mehrere Unwettereinsätze, Türöffnungen, Unfälle, Flächenbrände, Ölunfälle und Autobrände stehen im Jahresprotokoll. "Fünf Sicherheitswachen bei Veranstaltungen, Brandschutzerziehung, Feuerwehr zum Anfassen - wie Kindergeburtstage bei der Feuerwehr oder Ostereiersuche - sowie vorbeugender Brandschutz zählten 2013 ebenfalls zu unseren Aufgaben", erklärte Altmayer. Im Januar 2013 durften sich die Wehrleute über einen neuen Gerätewagen und über den 10. Geburtstag der Jugendfeuerwehr freuen. Im Frühjahr 2013 begann der Bauhof Riegelsberg mit dem Bau einer neuen Lkw-Garage mit Lagerkapazität. "Unsere Feuerwehrkameraden halfen bei den Abbrucharbeiten der alten Garage mit und haben den Innenausbau mit Elektro in Eigenregie erledigt", sagte Altmayer. Das gut besuchte Oktoberfest im September veranlasst den Löschbezirk dazu, dieses Fest nun jährlich zu veranstalten.

Positives gibt es auch bereits im neuen Jahr zu vermelden: So stieg die Anzahl der aktiven Wehrleute im Januar um vier an, drei davon kamen aus dem im Dezember aufgelösten Löschbezirk Niedersalbach. Und am vergangenen Samstag ging das bisherige Löschfahrzeug der Walpershofer Wehr - das 22 Jahre lang seinen Dienst getan hatte - in den wohlverdienten Ruhestand und wurde durch ein Hilfeleistungstanklöschfahrzeug ersetzt, das zuvor sieben Jahre im Löschbezirk Riegelsberg eingesetzt war und nun nach Walpershofen kam. "Dieses neue Löschfahrzeug wird die Schlagkraft des Löschbezirks Walpershofen um einiges erhöhen", freute sich Altmayer.

Der Bevölkerung werden das neue Tanklöschfahrzeug und die neue Garage nach ihrer Fertigstellung im Außenbereich bei einer kleinen Feierstunde vorgestellt. Interessierte Bürger können aber auch jetzt schon mittwochs von 18 bis 20 Uhr in der Walpershofer Feuerwache vorbeikommen und sich alles anschauen.