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Walpershofer Geschichten, die Spaß machen

Walpershofer Geschichten, die Spaß machen

Walpershofen. "Das Walpershofer Jahrbuch ist kein klassisches Geschichtsbuch, sondern ein Buch voller Walpershofer Geschichten, die Spaß machen", sagte Bürgermeister Klaus Häusle am Freitag in der Kulturhalle bei der Vorstellung des Walpershofer Jahrbuches 2012

Walpershofen. "Das Walpershofer Jahrbuch ist kein klassisches Geschichtsbuch, sondern ein Buch voller Walpershofer Geschichten, die Spaß machen", sagte Bürgermeister Klaus Häusle am Freitag in der Kulturhalle bei der Vorstellung des Walpershofer Jahrbuches 2012. Zum neunten Mal hat der Verein Jahrbuch Walpershofen eine Orts-Chronik der besonderen Art herausgegeben: Das Buch präsentiert auf 134, zum Teil bebilderten Seiten, Historisches und Aktuelles aus und über Walpershofen. Helmut Lange, der Vorsitzende des Vereins Jahrbuch, stellte die aktuelle Ausgabe am Freitagabend in der Kulturhalle etwa drei dutzend interessierten Besuchern vor: "Wir wagten wieder einen Blick zurück und fanden Ereignisse, die sich zu einem dicken Strauß von Jubiläen binden lassen." Die meisten Beiträge hat Lange selbst geschrieben. So erinnert er an das Jahr 1912, in dem Walpershofen an das Elektrizitätsnetz angeschlossen wurde. "Man kann sagen: Walpershofen steht seit 100 Jahren unter Strom", scherzte Lange. Erinnert wird auch an den Bau der Schulturnhalle vor 50 Jahren - dem heutigen Kultursaal in der Köllertalhalle. In einer größeren Abhandlung befasst sich Lange mit dem Grubenunglück in Luisenthal, bei dem 1962 im Februar 299 Bergmänner den Tod fanden, darunter neun Bergmänner aus Walpershofen. Lange erzählt auch die Geschichte des "Schwarzen Weges", erinnert an alte Flurnamen sowie an die Gewässer in und um Walpershofen. Auch von der Dauerbaustelle in der Dorfmitte erzählt Lange, mit einem Augenzwinkern. Ebenfalls zum Schmunzeln ist eine historisch nicht ganz ernst gemeinte Geschichte einer ehemaligen Walpershofer Grundschulklasse, die davon berichtet, wie der Oweiher zu seinem Namen kam.Friedrich Sander hat in bewährter Manier eine chronologische Aufstellung über die wichtigsten dörflichen Ereignisse im Jahr 2012 beigesteuert. Helga Nilius hat sich dem Start der Saarbahn in Walpershofen angenommen, Alban Alt geht auf das 80. Jubiläum des Imkervereins ein, und Pascal Altmayer berichtet über die Arbeit der Walpershofer Feuerwehr.

Als weitere Autoren wurden Annerose Nill, Karl-Heinz Rau, Zoe Länger und Ralph Schmidt gewonnen. Möglicherweise ist die neunte Auflage des Walpershofer Jahrbuchs die vorletzte. Lange kündigte nämlich an, dass im nächsten Jahr, mit der 10. Ausgabe, die 2003 begonnene Reihe eingestellt wird, wenn sich kein Nachfolger findet: "Ich habe die Uraltersgrenze erreicht", sagte Lange als Begründung. Musikalisch umrahmt wurde die Präsentation von Zoe Länger und Caroline Fischer.

Das Jahrbuch 2012 gibt es für 7 Euro bei Karl-Heinz Rau, Tel. (0 68 06) 72 87 und Helmut Lange, Tel. (0 68 06) 76 43, E-Mail: helmut.j.j.lange@gmx.de.