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Wahlen
Schmidt will Riegelsberg voranbringen

 Benjamin Schmidt, Kandidat der CDU für die Bürgermeisterwahl 2019 in Riegelsberg.
Benjamin Schmidt, Kandidat der CDU für die Bürgermeisterwahl 2019 in Riegelsberg. FOTO: Benjamin Schmidt / B. Schmidt hat dem Fotografen die Bildrechte abgekauft.
Riegelsberg. Der 31-jährige Unternehmer tritt bei der Kommunalwahl für die Christdemokraten an. Von Fredy Dittgen

Benjamin Schmidt will bei der Bürgermeisterwahl am 26. Mai erster CDU-Bürgermeister der Gemeinde seit Norbert Holzer (1981 bis 1991) werden. Benjamin Schmidt ist 31 Jahre alt, selbstständiger Unternehmer im technischen Dienstleistungsbereich und lebt mit Ehefrau Alexandra und dem dreijährigen Sohn Florian im Ortsteil Walpershofen. Bürgermeister will er werden, weil er den Wunsch habe, „positive Dinge in Riegelsberg noch besser zu machen“. Riegelsberg sei gut und für alle Bevölkerungsschichten interessant, betont Schmidt, aber es gehe noch besser. Ideen hat Schmidt viele: Er möchte eine Ehrenamtsbörse, die von der Verwaltung moderiert wird, ins Leben rufen, will mehr Qualität in die Kita-Situation bringen, will die Verkehrssituation optimieren, möchte eine Verwaltung leiten, die mehr in Kommunikation mit den Bürgern steht (Beispiel: „Runder Tisch“ bei gemeindlichen Projekten) und will für alle Altersgruppen Angebote vorhalten.


„Man könnte den Eindruck haben, es geht in der Kommunalpolitik nur um Kinder und Senioren. Man darf aber die Gruppe der 13- bis 63-Jährigen nicht vergessen“, betont Schmidt. Hier denkt er beispielsweise an einen „Outdoor-Trainingspark“, an dem sich junge Erwachsene treffen können. Zudem möchte er Postkarten entwerfen lassen, mit denen die Bürger ihre Ideen und Kritiken auf einfachem Weg an die Verwaltung herantragen können. Alternativ dazu möchte er für die Jüngeren eine App anbieten, mit der sie mit der Verwaltung in Kontakt treten können.

Schmidt will auch ein Konzept entwickeln, wie man Gewerbetreibende und den Einzelhandel vor Ort besser unterstützen oder die Nahversorgung verbessern kann. Und er möchte gute Ideen anderer Fraktionen aufnehmen und weiter befördern. Das Miteinander sei ihm sehr wichtig, auch das politische Miteinander. „Es muss in der Kommunalpolitik doch möglich sein, gute Ideen anzuerkennen, statt sie schlechtzureden. Egal von welcher Fraktion sie kommen“, sagt Schmidt.



Natürlich stehe er auch für eine solide Haushaltspolitik, für die Sicherung des Gewerbes und die Förderung der Ökologie. Um seine Ideen im Wahlkampf zu transportieren, hat er sich eine Menge einfallen lassen. Schmidt will jeden Haushalt besuchen und sich vorstellen, darüber hinaus will er „Bürgerwerkstattgespräche“ anbieten, sich an Infoständen vor den Märkten präsentieren und in jeder Straße, die er zum Haus­türwahlkampf aufsucht, ein „Mini-Straßenfest“ organisieren. Und am 19. Mai lädt er zu einer Familienwanderung ab dem Forsthaus Neuhaus ein, plant eine Matinee mit Ministerpräsident Tobias Hans sowie ein „Muttertag-Event“. Seinen Wahlkampf stellt er unter das Motto „Anpacken für unser Riegelsberg“. Das sei seine Botschaft, und er findet das Motto aussagekräftiger und für sich persönlich authentischer als bisherige Slogans der Partei.