Von fehlenden Krippenplätzen bis Buslinien-Test

Riegelsberg · Wenn sich heute die Riegelsberger Gemeinderatsmitglieder treffen, dann geht es um die Unfall- und Kriminal-Statistik, ebenso um möglicherweise – trotz des neuen Kindergartens – fehlende Krippenplätze und einiges mehr.

Die Polizei-Inspektion Köllertal stellt in der Sitzung des Riegelsberger Gemeinderates am heutigen Montag, 24. Juni, ab 18.30 Uhr im Rathaussaal die Kriminal- und Unfallstatistik 2012 vor. Außerdem wird dem Rat der neue Vorentwurf zur Neugestaltung des Marktplatzes (die SZ berichtete) präsentiert. Auch über die Kindergartensituation in Riegelsberg wird diskutiert. Trotz Neubau - so hört man - werden zum 1. August in Riegelsberg Krippenplätze fehlen.

Erneut befasst sich der Rat zudem mit der Buslinie 142: Im Februar wurde bekannt, dass die Linie 140 von Heusweiler über Walpershofen nach Güchenbach zum 1. März 2013 wegfällt und stattdessen die Buslinie 142 stündlich von Hilschbach kommend über den Stumpen, die Walpershofer Straße, Auf Birk, Greislingstraße, Grubenstraße und Kurzenbergstraße wieder zurück zum Stumpen fährt. Die Anwohner - die bisher vom Busverkehr verschont geblieben waren - machten ihrem Ärger im Gemeinderat Luft (wir berichteten).

Ein Anwohner schlug vor, dass die Linie 142 vom Stumpen kommend die Kurzenbergstraße runter und durch den Kreisel in Walpershofen den Kurzenberg wieder hoch fahren soll. Damit wäre der Kurzenberg angebunden und die Greislingstraße bliebe vom Busverkehr frei. Der Rat zeigt Verständnis und ordnete zunächst eine dreimonatige Probezeit für die neue Linienführung der 142 an. Jetzt ist die Probezeit zu Ende, am Montag wird das Ergebnis vorgestellt.

Ein weiteres heißes Eisen packte der Rat im Dezember 2012 an, als es um den Rechnungsprüfungsausschuss (RPA) ging. Der Riegelsberger RPA hatte bisher nur das Finanzgebaren der Gemeindeverwaltung überprüft. Zukünftig wollte er diese Prüfung auch auf die Eigenbetriebe (Hallen- und Bäderbetrieb, Abwasserbetrieb und Gemeindewasserwerk) ausweiten. Der Gemeinderat stimmte dieser Forderung zu, Bürgermeister Klaus Häusle (SPD) legte jedoch Widerspruch bei der Kommunalaufsicht ein. Häusle vertrat die Meinung, dass nur ein Rechnungsprüfungsamt oder externe Prüfer berechtigt sind, die Finanzen der Eigenbetriebe zu überprüfen. Die Kommunalaufsicht gab Häusle Recht und forderte den Gemeinderat auf, den Beschluss wieder aufzuheben, doch dies tat der Rat nicht. Jetzt steht das Thema erneut auf der Tagesordnung.

Außerdem befasst sich der Rat mit einem Antrag der evangelisch-lutherischen Kirche Walpershofen auf einen Zuschuss zur Sanierung des Kirchendaches. Vor Eintritt in die Gemeinderatssitzung findet eine Einwohnerfragestunde statt.

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